Finanzamt Essen-NordOst

Finanzamt Essen NordOst

Herzlich willkommen beim Finanzamt Essen-NordOst

Adresse

Altendorfer Str. 129
45143 Essen
Postfach 101262
45012 Essen

Dienststellenleitung

Michael Düber

Öffnungszeiten

Allgemeine Sprechzeiten
Mo,Di,Do,Fr. 8:30-12:00 Uhr
Di. 13:30-15:00 Uhr
Service- / Informationsstelle
Mo,Di,Do,Fr. 7:00-12.00 Uhr
Di. 13:30-15:00 Uhr
Do. 12:00-18:00 Uhr

Bankverbindungen

BBk Essen
Konto 36001501 / BLZ 36000000
IBAN DE71 3600 0000 0036 0015 01 / BIC MARKDEF1360

Informationen

Weitere zuständige Finanzämter mit Sonderaufgaben

Finanzamt für Grunderwerbsteuer: 
Altendorfer Str. 129
45143 Essen
Finanzamt für Erbschaft- und Schenkungsteuer: 
Friedrich-Ebert-Str. 133
47226 Duisburg
Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung: 
Finanzamt für land- und forstwirtschaftliche Betriebsprüfung: 
Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung: 
Tipps zur Abgabe der Steuererklärung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

das Finanzamtszentrum Essen ist der Sitz der eigenständigen Finanzämter Essen-NordOst und Essen-Süd. Die etwa 590.000 Einwohner der Stadt Essen werden in den beiden Finanzämtern von jeweils rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut. Jährlich werden – neben einer Vielzahl von Körperschaft-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklärungen – allein ca. 200.000 Einkommensteuererklärungen bearbeitet.
Wir arbeiten stetig daran, dass Ihre Steuererklärungen schnell und kompetent bearbeitet werden.
Durch die elektronische Übermittlung der Informationen an die Finanzverwaltung wird die Steuerveranlagung vereinfacht und werden Rückfragen des Finanzamtes an Sie reduziert.
Trotz dieser – nicht mehr hinwegzudenkenden – elektronischen Helfer erfordern einzelne Steuerfälle eine intensive Prüfung.
Die elektronische Abgabe der Steuererklärung hat für Sie und uns Vorteile. Elektronische Daten ermöglichen die rasche und zügige Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen. Mit einfachen Schritten können Sie die Bearbeitung Ihrer Einkommenssteuererklärung erleichtern. Darüber möchten wir Sie kurz informieren:
 
Die Digitalisierung in der Finanzverwaltung schreitet weiter voran. Seit dem 1. Januar 2018 wurden Neuerungen bei der elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen und Gewinnermittlungen sowie bei der Übermittlung durch Angehörige der steuerberatenden Berufe (Steuerberater, Lohnsteuerhilfevereine etc.) wirksam, die den Prozess der Digitalisierung weiter unterstützen. 

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

Mit ELSTER (Elektronische Steuererklärung) können Steuererklärungen elektronisch entweder "authentifiziert" oder "komprimiert" an das Finanzamt übermittelt werden. Bei dem authentifizierten und vollkommen papierlosen Verfahren wird die eigenhändige Unterschrift durch eine elektronische Signatur ersetzt. Hierfür wird ein Sicherheitszertifikat (ELSTER-Zertifikat) benötigt. Für dieses Zertifikat ist die vorherige, einmalige Registrierung bei "Mein ELSTER" unterwww.elster.de erforderlich. Bei der komprimierten Steuererklärung muss zusätzlich zur elektronischen Übersendung der Daten ein Papierausdruck mit Unterschrift nachgereicht werden. 

Unternehmenssteuererklärungen

Bereits seit dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte und selbstständig Tätige gesetzlich verpflichtet, ihre Steuererklärungen elektronisch abzugeben. Beginnend mit den Steuererklärungen für das Jahr 2017 dürfen Unternehmenssteuererklärungen, wie zum Beispiel die Umsatzsteuererklärung oder die Gewerbesteuererklärung, nur noch authentifiziert (mit einem ELSTER-Zertifikat) übermittelt werden. Die bisher bestehende Möglichkeit, solche Steuererklärungen komprimiert (mit nachgereichtem unterschriebenen Papierausdruck) einzureichen, ist entfallen. 

Gewinnermittlungen

Außerdem sind ab dem Veranlagungszeitraum 2017 alle Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung ermitteln, verpflichtet, die Anlagen EÜR und ggf. die Anlagen AVEÜR oder AVSE zu verwenden und ebenfalls elektronisch authentifiziert an das Finanzamt zu übermitteln. Die bisherige Regelung, nach der bei Betriebseinnahmen von weniger als 17.500 Euro die Abgabe einer formlosen Gewinnermittlung ausreichte, läuft damit aus.
Die Änderung betrifft auch Nebeneinkünfte. Auch Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sind deshalb verpflichtet, ihre Gewinnermittlungen und Steuererklärungen elektronisch authentifiziert an das Finanzamt zu versenden.

Einkommensteuererklärungen

Auch Einkommensteuererklärungen für das Jahr 2017, die unter Mitwirkung eines Angehörigen der steuerberatenen Berufe erstellt werden, dürfen ebenfalls nur noch elektronisch authentifiziert übermittelt werden.
Für steuerlich nicht beratene Steuerbürger, die keine Gewinneinkünfte haben (also keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Land- und Forstwirtschaft oder selbstständiger Tätigkeit, egal ob haupt- oder nebenerwerblich) und ihre Einkommensteuererklärungen eigenständig erstellen, ändert sich nichts. Sie können ihre Steuererklärung weiterhin in Papierform oder elektronisch in komprimierter Form einreichen. Um alle Vorteile der elektronischen Steuererklärung, wie zum Beispiel den Belegabruf, nutzen zu können, empfiehlt die Finanzverwaltung jedoch die Nutzung eines ELSTER-Zertifikats.
Das kostenlose ELSTER-Zertifikat erhalten Interessierte mit der Registrierung bei "Mein ELSTER" unter www.elster.de. Das Zertifikat kann mit allen bekannten Softwareprogrammen oder mit den von der Finanzverwaltung unter "Mein ELSTER" ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellten Leistungen genutzt werden. Da der Registrierungsprozess wegen des einmalig erforderlichen Briefversands zur persönlichen Identifizierung bis zu zwei Wochen dauern kann, sollten die von der Neuregelung Betroffenen frühzeitig die Registrierung vornehmen. 
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.elster.de.

Form der Papiererklärung   

Sofern Sie nach wie vor eine Papiersteuererklärung einreichen, weil keine elektronische Abgabeverpflichtung besteht, legen Sie bitte die unterschriebene Erklärung (Mantelbogen oder der Ausdruck Ihres Steuerprogramms) einfach lose in einen Umschlag.
Bitte tackern, kleben oder heften Sie die Erklärung nicht. Auch die Nachweise können Sie lose in den Umschlag einlegen. 

Ausfüllen der Papiererklärung

Wenn Sie Ihre Steuererklärung per amtlichen Vordruck einreichen, dann füllen Sie bitte nur die für Sie wichtigen Felder aus. Streichen Sie leere Felder nicht durch oder Ähnliches. Lassen Sie diese einfach unausgefüllt. 

Belege einreichen? - Nicht mehr nötig!

Ab der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2017 brauchen Sie grundsätzlich keine Belege und separate Aufstellungen mehr an Ihr Finanzamt zu versenden. Es genügt, wenn Sie diese für eventuelle Rückfragen aufbewahren. Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde aus der Belegvorlagepflicht eine Belegvorhaltepflicht. Sie brauchen nur noch dann Belege an das Finanzamt zu senden, wenn deren Vorlage in den Formularen ausdrücklich verlangt wird. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sie erstmals einen Behinderten-Pauschbetrag beantragen. Beachten Sie aber bitte, dass Sie die nicht benötigten Nachweise, wie z. B. Rechnungen, keinesfalls wegwerfen. Für die meisten Steuerbürger gilt, dass sie Belege grundsätzlich bis zum Ablauf der Einspruchsfrist (endet einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheids) und nach Einlegung eines Einspruchs oder einer Klage bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens aufbewahren sollten. Belege, die für mehrere Jahre von Bedeutung sind (zum Beispiel ärztliche Atteste), sollten entsprechend länger aufbewahrt werden. Sollte der Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen oder vorläufig sein, sollten die Belege ebenfalls aufbewahrt werden (Angaben hierzu finden sich in den Erläuterungstexten am Ende des Steuerbescheids).
Eine besondere Regelung gilt für Zuwendungsnachweise, also Bescheinigungen für Spenden und Mitgliedsbeiträge an als gemeinnützig anerkannte Vereine und Einrichtungen: Diese müssen bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Steuerbescheids aufbewahrt werden, wenn sie nicht zuvor vom Finanzamt angefordert wurden.
Darüber hinaus müssen Privatpersonen weitere Belege aufbewahren: Für Leistungen, die im Zusammenhang mit einem Grundstück stehen, sind Rechnungen für die Dauer von zwei Jahren aufzubewahren. Das können beispielsweise Handwerkerleistungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen sein. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist.
Falls Sie doch noch weitere Unterlagen bzw. Nachweise einreichen wollen: Bitte legen Sie die Belege hinter die ausgedruckten Erklärungsvordrucke.  

 

Form der klassischen Papiererklärung   

Sofern Sie nach wie vor eine Papiersteuererklärung einreichen möchten, legen Sie bitte die unterschriebene Erklärung (Mantelbogen oder der Ausdruck Ihres Steuerprogramms) einfach lose in einen Umschlag.
Bitte tackern, kleben oder heften Sie die Erklärung nicht. Auch die Nachweise können Sie lose in den Umschlag einlegen. Alle bei uns eingegangen Erklärungen werden von uns mittels eines Scanners digitalisiert. Getackerte, geklebte oder geheftete Erklärungen verhindern eine zügige Bearbeitung, da wir die einzelnen Seiten der Erklärung erst wieder per Hand voneinander lösen müssen, um die Erklärung zu scannen.

Ausnahme:
Folgende Belege sind auch für 2017 noch mit der Erklärung einzureichen

Zum Hauptvordruck (Mantelbogen):

  • Nachweis der Behinderung im Erstjahr bzw. bei Änderung

Zur Anlage N:

  • Soweit die Lohnsteuerbescheinigungsdaten nicht durch den Arbeitgeber elektronisch an das Finanzamt übermittelt wurden: die aktuelle besondere Lohnsteuerbescheinigung. Achtung: Der von Ihrem Arbeitgeber ausgehändigte Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung wird nicht benötigt!

Zur Anlage G, S, L:

  • Unterlagen über die Gewinnermittlung, soweit sie nicht elektronisch übermittelt wurden.

Wenn Sie diese einfachen Schritte beachten, erleichtern Sie Ihrem Finanzamt die Bearbeitung Ihrer Steuererklärung und tragen zu einer zügigen Bearbeitung dieser bei.

Vielen Dank für Ihre Kooperation!
 
Ihr Finanzamt Essen-NordOst     Ihr Finanzamt Essen-Süd
 

Geschichte und Daten des Finanzamts Essen-NordOst

Bei der Umwandlung der Preußischen Staatssteuerämter entstand am 01.04.1920 das Finanzamt Essen-Land, das mit der Auflösung des Landkreises Essen 1929 in "Finanzamt Essen-Ost" umbenannt wurde.

Im Jahre 1943 wurden das damalige Amtsgebäude "II. Hagen 65" und auch die Nebenstelle im "Kepahaus" durch Kriegseinwirkung zerstört. In den Jahren ab 1945 war das Amt im Hause "Kortumstr. 46" sowie in wechselnden Nebenstellen untergebracht. Im Oktober 1962 konnten sämtliche Stellen des Amtes den Neubau "Kruppstr. 64" beziehen. Durch Vergrößerung des Zuständigkeitsbereiches im Rahmen der kommunalen Neugliederung mußte im Jahre 1974 bereits die Nebenstelle "Hoesch-Haus" an der Gladbecker Str. (heute "Media-Markt") angemietet werden. Im Jahre 1981 kam die Nebenstelle "In der Hagenbeck 64" dazu. Seit 1999 gab es nur noch eine Nebenstelle im "Opti-Gewerbepark", Altendorfer Str. 97-101. Dort waren folgende Arbeitsgebiete zu Hause: Betriebsprüfung, Lohnsteueraußenprüfung, Rechtsbehelfsstelle, Körperschaftssteuerstelle, Bewertungsstelle und Grunderwerbsteuerstelle.

Im Mai 2004 konnte das "Finanzzentrum Essen" Altendorfer Str. 129, bezogen werden. In diesem neu erbauten angemieteten Bürogebäude wurden nunmehr die drei Essener Finanzämter Nord, Ost und Süd mit sämtlichen Arbeitsgebieten unter einem Dach untergebracht. Für die Bürger öffneten sich am 14.06.2004 die Türen. Zum 1. Dezember 2007 fusionierten die beiden Ämter Nord und Ost zum Finanzamt Essen-NordOst.

Der neue Finanzamtsbezirk des Finanzamts Essen-NordOst umfasst im Wesentlichen den dichtbesiedelten Norden und Osten sowie wesentliche Teile des Stadtkerns Essens mit rund 387.000 Einwohnern. Dementsprechend hat sich auch die Anzahl der zu erledigenden Arbeitnehmersteuererklärungen erhöht. 2007 betrug das Steueraufkommen 996 Mio. €.

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Nahverkehr

Straßenbahn 101, 103, 105, 109 Haltestelle Kronenberg oder Haltestelle ThyssenKrupp
// Bus 145 Haltestelle ThyssenKrupp