Finanzamt Essen-Süd

Finanzamt Essen Süd

Herzlich willkommen beim Finanzamt Essen-Süd

 

Adresse

Altendorfer Str. 129
45143 Essen
Postfach 101145
45011 Essen

Dienststellenleitung

Herbert Auf der Springe

Öffnungszeiten

Sprechzeiten allgemein
Mo,Di,Do,Fr 8:30 - 12:00 Uhr
Di 13.30 - 15:00 Uhr
Service-/ Informationsstelle
Mo,Di,Do,Fr 7:00 -12:00 Uhr
Do 12:00-18:00 Uhr

Bankverbindungen

BBk Essen
Konto 36001502 / BLZ 36000000
IBAN DE44 3600 0000 0036 0015 02 / BIC MARKDEF1360

Informationen

Weitere zuständige Finanzämter mit Sonderaufgaben

Finanzamt für Grunderwerbsteuer: 
Altendorfer Str. 129
45143 Essen
Finanzamt für Erbschaft- und Schenkungsteuer: 
Friedrich-Ebert-Str. 133
47226 Duisburg
Finanzamt für Land- und Forstwirtschaft: 
Nedderstr. 38
42549 Velbert
Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung: 
Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung: 
Tipps zur Abgabe der Steuererklärung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

das Finanzamtszentrum Essen ist der Sitz der eigenständigen Finanzämter Essen-NordOst und Essen-Süd. Die etwa 590.000 Einwohner der Stadt Essen werden in den beiden Finanzämtern von jeweils rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut. Jährlich werden – neben einer Vielzahl von Körperschaft-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklärungen – allein ca. 200.000 Einkommensteuererklärungen bearbeitet.
Wir arbeiten stetig daran, dass Ihre Steuererklärungen schnell und kompetent bearbeitet werden.
Durch die elektronische Übermittlung der Informationen an die Finanzverwaltung wird die Steuerveranlagung vereinfacht und werden Rückfragen des Finanzamtes an Sie reduziert.
Trotz dieser – nicht mehr hinwegzudenkenden – elektronischen Helfer erfordern einzelne Steuerfälle eine intensive Prüfung.
Die elektronische Abgabe der Steuererklärung hat für Sie und uns Vorteile. Elektronische Daten ermöglichen die rasche und zügige Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen. Mit einfachen Schritten können Sie die Bearbeitung Ihrer Einkommenssteuererklärung erleichtern. Darüber möchten wir Sie kurz informieren:
 
Die Digitalisierung in der Finanzverwaltung schreitet weiter voran. Seit dem 1. Januar 2018 wurden Neuerungen bei der elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen und Gewinnermittlungen sowie bei der Übermittlung durch Angehörige der steuerberatenden Berufe (Steuerberater, Lohnsteuerhilfevereine etc.) wirksam, die den Prozess der Digitalisierung weiter unterstützen. 

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

Mit ELSTER (Elektronische Steuererklärung) können Steuererklärungen elektronisch entweder "authentifiziert" oder "komprimiert" an das Finanzamt übermittelt werden. Bei dem authentifizierten und vollkommen papierlosen Verfahren wird die eigenhändige Unterschrift durch eine elektronische Signatur ersetzt. Hierfür wird ein Sicherheitszertifikat (ELSTER-Zertifikat) benötigt. Für dieses Zertifikat ist die vorherige, einmalige Registrierung bei "Mein ELSTER" unter www.elster.de erforderlich. Bei der komprimierten Steuererklärung muss zusätzlich zur elektronischen Übersendung der Daten ein Papierausdruck mit Unterschrift nachgereicht werden. 

Unternehmenssteuererklärungen

Bereits seit dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte und selbstständig Tätige gesetzlich verpflichtet, ihre Steuererklärungen elektronisch abzugeben. Beginnend mit den Steuererklärungen für das Jahr 2017 dürfen Unternehmenssteuererklärungen, wie zum Beispiel die Umsatzsteuererklärung oder die Gewerbesteuererklärung, nur noch authentifiziert (mit einem ELSTER-Zertifikat) übermittelt werden. Die bisher bestehende Möglichkeit, solche Steuererklärungen komprimiert (mit nachgereichtem unterschriebenen Papierausdruck) einzureichen, ist entfallen. 

Gewinnermittlungen

Außerdem sind ab dem Veranlagungszeitraum 2017 alle Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung ermitteln, verpflichtet, die Anlagen EÜR und ggf. die Anlagen AVEÜR oder AVSE zu verwenden und ebenfalls elektronisch authentifiziert an das Finanzamt zu übermitteln. Die bisherige Regelung, nach der bei Betriebseinnahmen von weniger als 17.500 Euro die Abgabe einer formlosen Gewinnermittlung ausreichte, läuft damit aus.
Die Änderung betrifft auch Nebeneinkünfte. Auch Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sind deshalb verpflichtet, ihre Gewinnermittlungen und Steuererklärungen elektronisch authentifiziert an das Finanzamt zu versenden.

Einkommensteuererklärungen

Auch Einkommensteuererklärungen für das Jahr 2017, die unter Mitwirkung eines Angehörigen der steuerberatenen Berufe erstellt werden, dürfen ebenfalls nur noch elektronisch authentifiziert übermittelt werden.
Für steuerlich nicht beratene Steuerbürger, die keine Gewinneinkünfte haben (also keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Land- und Forstwirtschaft oder selbstständiger Tätigkeit, egal ob haupt- oder nebenerwerblich) und ihre Einkommensteuererklärungen eigenständig erstellen, ändert sich nichts. Sie können ihre Steuererklärung weiterhin in Papierform oder elektronisch in komprimierter Form einreichen. Um alle Vorteile der elektronischen Steuererklärung, wie zum Beispiel den Belegabruf, nutzen zu können, empfiehlt die Finanzverwaltung jedoch die Nutzung eines ELSTER-Zertifikats.
Das kostenlose ELSTER-Zertifikat erhalten Interessierte mit der Registrierung bei "Mein ELSTER" unter www.elster.de. Das Zertifikat kann mit allen bekannten Softwareprogrammen oder mit den von der Finanzverwaltung unter "Mein ELSTER" ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellten Leistungen genutzt werden. Da der Registrierungsprozess wegen des einmalig erforderlichen Briefversands zur persönlichen Identifizierung bis zu zwei Wochen dauern kann, sollten die von der Neuregelung Betroffenen frühzeitig die Registrierung vornehmen. 
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.elster.de.

Form der Papiererklärung   

Sofern Sie nach wie vor eine Papiersteuererklärung einreichen, weil keine elektronische Abgabeverpflichtung besteht, legen Sie bitte die unterschriebene Erklärung (Mantelbogen oder der Ausdruck Ihres Steuerprogramms) einfach lose in einen Umschlag.
Bitte tackern, kleben oder heften Sie die Erklärung nicht. Auch die Nachweise können Sie lose in den Umschlag einlegen. 

Ausfüllen der Papiererklärung

Wenn Sie Ihre Steuererklärung per amtlichen Vordruck einreichen, dann füllen Sie bitte nur die für Sie wichtigen Felder aus. Streichen Sie leere Felder nicht durch oder Ähnliches. Lassen Sie diese einfach unausgefüllt. 

Belege einreichen? - Nicht mehr nötig!

Ab der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2017 brauchen Sie grundsätzlich keine Belege und separate Aufstellungen mehr an Ihr Finanzamt zu versenden. Es genügt, wenn Sie diese für eventuelle Rückfragen aufbewahren. Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde aus der Belegvorlagepflicht eine Belegvorhaltepflicht. Sie brauchen nur noch dann Belege an das Finanzamt zu senden, wenn deren Vorlage in den Formularen ausdrücklich verlangt wird. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sie erstmals einen Behinderten-Pauschbetrag beantragen. Beachten Sie aber bitte, dass Sie die nicht benötigten Nachweise, wie z. B. Rechnungen, keinesfalls wegwerfen. Für die meisten Steuerbürger gilt, dass sie Belege grundsätzlich bis zum Ablauf der Einspruchsfrist (endet einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheids) und nach Einlegung eines Einspruchs oder einer Klage bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens aufbewahren sollten. Belege, die für mehrere Jahre von Bedeutung sind (zum Beispiel ärztliche Atteste), sollten entsprechend länger aufbewahrt werden. Sollte der Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen oder vorläufig sein, sollten die Belege ebenfalls aufbewahrt werden (Angaben hierzu finden sich in den Erläuterungstexten am Ende des Steuerbescheids).
Eine besondere Regelung gilt für Zuwendungsnachweise, also Bescheinigungen für Spenden und Mitgliedsbeiträge an als gemeinnützig anerkannte Vereine und Einrichtungen: Diese müssen bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Steuerbescheids aufbewahrt werden, wenn sie nicht zuvor vom Finanzamt angefordert wurden.
Darüber hinaus müssen Privatpersonen weitere Belege aufbewahren: Für Leistungen, die im Zusammenhang mit einem Grundstück stehen, sind Rechnungen für die Dauer von zwei Jahren aufzubewahren. Das können beispielsweise Handwerkerleistungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen sein. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist.
Falls Sie doch noch weitere Unterlagen bzw. Nachweise einreichen wollen: Bitte legen Sie die Belege hinter die ausgedruckten Erklärungsvordrucke.  

Form der klassischen Papiererklärung   

Sofern Sie nach wie vor eine Papiersteuererklärung einreichen möchten, legen Sie bitte die unterschriebene Erklärung (Mantelbogen oder der Ausdruck Ihres Steuerprogramms) einfach lose in einen Umschlag.
Bitte tackern, kleben oder heften Sie die Erklärung nicht. Auch die Nachweise können Sie lose in den Umschlag einlegen. Alle bei uns eingegangen Erklärungen werden von uns mittels eines Scanners digitalisiert. Getackerte, geklebte oder geheftete Erklärungen verhindern eine zügige Bearbeitung, da wir die einzelnen Seiten der Erklärung erst wieder per Hand voneinander lösen müssen, um die Erklärung zu scannen.

Ausnahme:
Folgende Belege sind auch für 2017 noch mit der Erklärung einzureichen

Zum Hauptvordruck (Mantelbogen):

  • Nachweis der Behinderung im Erstjahr bzw. bei Änderung

Zur Anlage N:

  • Soweit die Lohnsteuerbescheinigungsdaten nicht durch den Arbeitgeber elektronisch an das Finanzamt übermittelt wurden: die aktuelle besondere Lohnsteuerbescheinigung. Achtung: Der von Ihrem Arbeitgeber ausgehändigte Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung wird nicht benötigt!

Zur Anlage G, S, L:

  • Unterlagen über die Gewinnermittlung, soweit sie nicht elektronisch übermittelt wurden.

Wenn Sie diese einfachen Schritte beachten, erleichtern Sie Ihrem Finanzamt die Bearbeitung Ihrer Steuererklärung und tragen zu einer zügigen Bearbeitung dieser bei.

Vielen Dank für Ihre Kooperation!
 
Ihr Finanzamt Essen-NordOst     Ihr Finanzamt Essen-Süd
 

Unser Bürgerservice - das können Sie hier erledigen
  •  Abgabe von Steuererklärungen
  • Abgabe von Lohnsteuerermäßigungsanträgen
  • Abgabe von Anträgen auf Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale
  • Auskünften und Informationen zu allgemeinen steuerlichen Fragen

Viele Anfragen können auch telefonisch beantwortet werden. Hierzu erreichen Sie unsere Telefonhotline unter der Telefonnummer 0201/1894-1970. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Sprechstunde für Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer:
Sie beabsichtigen die Gründung eines Unternehmens gewerblicher oder freiberuflicher Art?

Sie haben Fragen in Bezug auf die Kontaktaufnahme mit dem Finanzamt und zu steuerlichen Pflichten?

Dann besuchen Sie uns!

Die zwei Essener Finanzämter bieten im  Rahmen eines erweiterten Bürgerservices Sprechstunden für Unternehmensgründer zu folgenden  Zeiten an:

Mo, Di, Do und Fr  08:30 - 12:00 Uhr
Di  13:30 - 15:00 Uhr
Mi ganztätig geschlossen

 

(außerhalb dieser Sprechzeiten nur nach telefonischer Vereinbarung)

Hinweis:
Die Finanzverwaltung darf und wird nicht die Tätigkeit der Angehörigen der steuerberatenden Berufe übernehmen. Sie können daher keine umfassende steuerliche Beratung bekommen. Wenn Sie jedoch Antworten auf einzelne Sachfragen und Hinweise im Zusammenhang mit der Neugründung Ihres Unternehmens erwarten oder auch Informationsmaterial wünschen, sind Sie bei uns richtig.

Rechtzeitige Informationen erleichtern Ihnen die Problembewältigung und ersparen beiden Seiten vermeidbare Arbeit.

Die Zimmernummer erfragen Sie bitte im Eingangsbereich der Finanzämter

Sprechstunde für Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer
Sie beabsichtigen die Gründung eines Unternehmens gewerblicher oder freiberuflicher Art?
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Dann besuchen Sie uns!
Die zwei Essener Finanzämter bieten im  Rahmen eines erweiterten Bürgerservices Sprechstunden für Unternehmensgründer zu folgenden  Zeiten an:
 

Mo, Di, Do und Fr

8:30 - 12:00 Uhr

Di

13:30 - 15:00 Uhr

Mi ganztägig geschlossen

(außerhalb dieser Sprechzeiten nur nach telefonischer Vereinbarung)
 

Hinweis:

Die Finanzverwaltung darf und wird nicht die Tätigkeit der Angehörigen der steuerberatenden Berufe übernehmen. Sie können daher keine umfassende steuerliche Beratung bekommen. Wenn Sie jedoch Antworten auf einzelne Sachfragen und Hinweise im Zusammenhang mit der Neugründung Ihres Unternehmens erwarten oder auch Informationsmaterial wünschen, sind Sie bei uns richtig.

Rechtzeitige Informationen erleichtern Ihnen die Problembewältigung und ersparen beiden Seiten vermeidbare Arbeit.

Die Zimmernummer erfragen Sie bitte im Eingangsbereich der Finanzämter.

Zuständigkeitsübersicht

Das Finanzamt Essen-Süd ist zuständig für die Stadtteile Bergerhausen, Bredeney, Byfang, Fischlaken, Frohnhausen, Fulerum, Haarzopf, Heidhausen, Heisingen, Holsterhausen, Huttrop, Kettwig, Kupferdreh, Margarethenhöhe, Rellinghausen, Rüttenscheid, Schuir, Stadtwald, Südostviertel, Südviertel und Werden.

Zuständig für die Besteuerung des verschwiegenen Gewerbes (Prostitution) ist das Finanzamt Essen-NordOst.

 

Finanzamt Essen-Süd

 

Historie des Finanzamts Essen-Süd

Das Finanzamt Essen-Süd entstand erstmals im Jahre 1925 aus der Teilung des ehemaligen Finanzamts Essen-Stadt in die Finanzämter Essen-Nord und Essen-Süd und war für die südwestlichen Stadteile zuständig. Das Finanzamt hatte im Laufe der Zeit mehrere Stellen in diversen Nebengebäuden untergebracht. Damals entstand im ehemaligen Finanzamt Essen-Süd ein Beginenhaus, dabei handelt es sich um ein Wohnstift für Frauen.

 
Der erste Umzug

Am 14.06.2004 hatte das Finanzamt Essen-Süd zusammen mit den Finanzämtern Essen-Nord und Essen-Ost das Finanzamtszentrum Essen - einen Neubau in E-Form – mitten in der Indu­striebrache des ehemaligen Krupp-Fabrikgeländes an der Altendorfer Str. 129 bezogen. Die  Nebenstellen in der Kor­tumstraße und In der Hagen­beck wurden aufgelöst.  Alle Stellen des Finanzamts Essen-Süd befanden sich nun unter einem Dach.

Gebaut wurde das Finanzamtszentrum in einer Industriebrache. Diese wandelt sich al­lerdings u.a. durch Neubau des neuen ThyssenKrupp Quartiers, eines ehrgeizigen und architektonisch bedeutenden Großbauprojekts vis-à-vis, sowie des Berthold-Beitz-Boulevards und des Krupp-Parks nebenan zu einer bevorzugten Bürolage Essens.

Der zweite Umzug - die Fusion

Drei Jahre später, am 1.12.2007, wurden die drei Essener Finanzämter Essen-Nord, Essen-Ost und Essen-Süd als landesweites Pilotprojekt in dieser Konstellation zu den zwei „neuen“ Finanzämtern Essen-NordOst und Essen-Süd fusioniert. Das Finanzamt Essen-Süd verzeichnete einen Zuwachs von 65 Mitarbeitern des ehemaligen Finanzamts Essen-Nord und vergrößerte sich territorial um die ehemals vom Finanzamt Essen-Ost verwalteten südlichen Stadt­teile Byfang, Fischlaken, Heidhausen, Kettwig, Kupferdreh und Werden. Umzugserprobt wurden die umfangreichen und komplizierten Umzüge im Hause bewältigt: eine logistische Meisterleistung. Die Nachbetreuung der Fusion im sachlichen aber auch im personellen Bereich dauerte fast das gesamte Jahr 2008 an. Über Besprechungskreise wurden von Unterschieden der Aufbau- und Ablauforganisation bis hin zu persönlichen Befindlichkeiten alle Gesichtspunkte  erörtert und aufgearbeitet. Von verwaltungsexternen Profis geleitete Seminare unterstützten dabei die Dienststellenleitung und die Sachgebietsleiter in ihrer Mittlerrolle vor und nach der Fusion.

 
Synergieeffekte eines Finanzamtszentrums

Ein Finanzamtszentrum mit mehreren Festsetzungsfinanzämtern bietet Synergieeffekte. So betreut das Finanzamt Essen-Süd eine gemeinsame Bücherei. Der Empfang ist gemeinschaftlich besetzt. Die Telefonzentrale betreut die IP-Telefonie für das gesamte Finanzamtszentrum. Ein großer Sitzungssaal wird auch gerne für gemeinsame und überregionale Besprechungen sowie Fortbildung genutzt. Das Casino mit Wintergarten und im Sommer mit Außenbereich überzeugt mit einer guten Speiseauswahl und -qualität seine Gäste sowohl aus dem Finanzamtszentrum wie auch zahlreiche Besucher aus der Umgebung. 
 

Die Eckdaten

Der neue Finanzamtsbezirk umfasst im Wesentlichen die südlichen und südwestlichen Stadtteile Essens mit einer räumlichen Ausdehnung von 103,9 km² und rund 230.000 Einwohnern. Zu Beginn des Jahres 2017 waren beim Finanzamt Essen-Süd 355 Personen in 21 Sachgebieten beschäftigt. Essen-Süd ist ein reines Veranlagungs­finanzamt mit einer besonderen Struktur. Die Essener Konzerne werden im FA Essen-Süd geführt, Großverdiener konzentrieren sich in den bevorzugten südlichen Wohnlagen. Insbesondere neue Kolleginnen und Kollegen staunen immer wieder über die "großen Zahlen" und die ungewöhnliche Komplexität der Fälle. Davon zeugt natürlich auch ein sehr hohes Steueraufkommen.
 

Besonderheiten

Das Finanzamt Essen-Süd ist organisatorisch am Risikomanagementsystem (RMS) neu aufgestellt. Als gemeinsame Vorschaltstelle für alle Steuerfälle (außer Körperschaften) dient die aus der ehemaligen SIST (Service- und Informationsstelle) und der GAW (Gewichtenden Arbeitsweise) zusammengefasste neue EVST (Erstveranlagungsstelle). Die Steuererklärungen werden nach einem modernen Risikomanagement vorweg durch die Erstveranlagungsstelle erfasst und erstbearbeitet.
 
Die Veranlagungsbezirke sind als Teambezirke gemischt mit mittlerem Dienst und gehobenem Dienst besetzt. Für die Veranlagungsbezirke Personengesellschaften und Körperschaften ist die Veranlagungsbegleitung im Wesentlichen in der ZVB-U (Zentrale Veranlagungsbegleitung - Unternehmen) zusammengefasst, die insoweit auch die Aufgaben der EVST wahrnimmt.
 
Einen Ausgleich der Arbeitsspitzen übernehmen die Koordinatoren des Sonderbezirks. Im Gegensatz zu den üblichen (nicht stetigen) Einsatzreserven handelt es sich um eine dauerhafte Gruppe von sehr erfahrenen, universell einsetzbaren Koordinatoren, die alle Arbeitsgebiete der Veranlagung unterstüt­zen.
Die NAST (Neuaufnahmestelle) mit Existenzgründerberatung und weiteren zusätzlichen Aufgaben steht nicht nur im Finanzamt, sondern auch bei großen Messen und im Rahmen von IHK-Seminaren beratend zu Seite. Wesentliche Teile der Veranlagungs-begleitung sind in der sogenannten ZVB (Zentrale Veranlagungsbegleitung) zentralisiert.
 
Essen-Süd projektiert auch in der RBST (Rechtsbehelfsstelle) das Rechtsbehelfsmanagement. Durch kontrollierte Vorauswahl werden Bearbeitungswege intelligent getrennt und dabei beispielsweise auch Massenrechtsbehelfe in einer gesonderten RBST zentralisiert.
 
Der Drive-In-Briefkasten wird von den Steuerbürgern sehr gut angenommen. An manchen Wochenenden muss er trotz seiner enormen Größe mehrfach geleert werden.

 

Ausbildungs- und Imagekampagne der Finanzverwaltung

Kontakt

 

Telefon: 
0201 1894-0
Telefax: 
0800 10092675112
Telefax Ausland: 
0049 201 1894-1240
E-Mail:   Kontakt per E-Mail

Information

Karte

Nahverkehr

Linien 101, 103, 105,106, 109, Haltestelle ThyssenKrupp