Finanzamt Grevenbroich

Finanzamt Grevenbroich

Herzlich willkommen beim Finanzamt Grevenbroich

Adresse

Merkatorstr. 12
41515 Grevenbroich
Postfach 100264
41486 Grevenbroich

Dienststellenleitung

Alexander Hill

Öffnungszeiten

Sprechzeiten allgemein:
Mo.-Do.8:30 Uhr - 12:00 Uhr
Do.auch 13:30 Uhr - 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Service/Informationsstelle:
Mo.-Mi. 7:30 Uhr - 12:00 Uhr
und Do. 7:00 Uhr - 17:00 Uhr

Bankverbindungen

Sparkasse Neuss
Konto 101683 / BLZ 30550000
IBAN DE71 3055 0000 0000 1016 83 / BIC WELADEDNXXX
BBk Düsseldorf
Konto 30001507 / BLZ 30000000
IBAN DE68 3000 0000 0030 0015 07 / BIC MARKDEF1300

Informationen

Weitere zuständige Finanzämter mit Sonderaufgaben

Finanzamt für Grunderwerbsteuer: 
Merkatorstr. 12
41515 Grevenbroich
Finanzamt für Erbschaft- und Schenkungsteuer: 
Grenzstr. 100
47799 Krefeld
Finanzamt für Land- und Forstwirtschaft: 
Südpromenade 37
41812 Erkelenz
Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung: 
Finanzamt für land- und forstwirtschaftliche Betriebsprüfung: 
Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung: 
Chronik des Finanzamts Grevenbroich

Die Entwicklung des deutschen Steuerwesens hat dazu geführt, dass den Ländern im Laufe der Jahre immer mehr das ihnen früher fast ausschließlich zustehende Recht auf Erhebung von Steuern beschnitten wurde. Vor der Gründung des Deutschen Reiches besaßen selbstverständlich die Einzelstaaten die Steuerhoheit. Sie allein also hatten nur das Recht, Steuern zu erheben. Nach der Gründung des Reiches mussten aber auch dessen finanzielle Bedürfnisse gedeckt werden. Infolgedessen behielt sich das Reich das Recht vor, sämtliche Zölle und Verbrauchssteuern für sich zu erheben. Gewisse Ausnahmen hiervon wurden nur den süddeutschen Staaten zugebilligt. Alle übrigen Länder behielten weiterhin das Recht zur Erhebung der sogenannten direkten Steuern, um damit ihren Finanzbedürfnissen gerecht werden zu können. Da das Reich wiederum mit dem Aufkommen aus den Zöllen und Verbrauchssteuern nicht auskam, waren die einzelnen Länder verpflichtet, das Reich mit sogenannten Matrikularbeiträgen zu unterstützen. Dem Verlangen des Reiches auf immer weitere Erhöhung dieser Matrikularbeiträge konnte aber seitens der Länder bald nicht mehr entsprochen werden. Das Reich sah sich daher genötigt, neue Steuerquellen durch die Schaffung von Verkehrssteuern zu erschließen.

Die Verschuldung des Reichs konnte aber weder hierdurch noch durch die bedeutenden Einnahmen infolge des neuen Zolltarifs (1902) aufgehalten werden. Neue Reichssteuern, wie die Erbschaftssteuer, die Besitzsteuer sowie der sogenannte Wehrbeitrag (1913) wurden geschaffen. Damit war auch der bisherige Grundsatz, die Erhebung der direkten Steuern den Ländern zu überlassen, durchbrochen worden.

Eine gänzliche Umkehrung des bisherigen Verhältnisses zwischen dem Reich und den Ländern in steuerlicher Beziehung brachte nach Ende des I. Weltkrieges die neue Reichsverfassung vom 11.08.1919. Eine völlige Neuregelung des deutschen Steuersystems konnte nicht ausbleiben, weil das Reich jetzt in erster Linie darauf setzen mußte, seinen ganz beträchtlich erhöhten Finanzbedarf zu decken. Demgegenüber musste der Finanzbedarf der Länder stark zurücktreten.

In der Zeit vor dem I. Weltkrieg waren es die Länder gewesen, die die hauptsächlichsten Steuern erhoben. Gleichzeitig diente aber der Verwaltungsapparat der Länder auch zur Erhebung der damals nur wenigen Reichssteuern. Der grundlegende Wandel in der Erhebung der Steuern, der 1918 eintrat, machte es notwendig, dass die Reichssteuern auch in reichseigene Verwaltung genommen wurden. Der Aufbau der zu schaffenden Finanzbehörden konnte natürlich nur allmählich vor sich gehen und erst im Jahre 1921 waren alle Reichssteuerbehörden, so wie vorgesehen, eingerichtet.

So bestimmte Nr. 4 der Verordnung zur Einführung der Reichsfinanzverwaltung vom 27.09.1919 in § 1:
"Die nach Landesrecht für die Veranlagung (Festsetzung) und Erhebung von Zöllen und Reichssteuern bestimmten staatlichen Amtsstellen gelten vom 01.10.1919 ab bis auf weiteres als Finanzämter im Sinne des Gesetztes über die Reichsfinanzverwaltung."
In § 2:
"Die nach Landesrecht den in § 1 genannten Amtsstellen vorgesetzten Oberbehörden der Länder gelten vom 01.10.1919 ab bis auf weiteres als Landesfinanzämter im Sinne des Gesetzes über die Reichsfinanzverwaltung."(= die späteren Oberfinanzdirektionen).

Bis dato oblag die Veranlagung (Festsetzung) der Einkommensteuer der sogenannten Einkommensteuer-Veranlagungskommission und die Erhebung der Gemeindekasse des Wohnortes des Steuerpflichtigen.

Das Finanzamt Grevenbroich ist hervorgegangen aus der Preussischen Veranlagungskommission (-Einkommensteuer-) für den Kreis Grevenbroich, die 1919 in "Preussisches Staatssteueramt" umbenannt wurde.
Seine Tätigkeit hat das Amt am 01.04.1920 mit der Bezeichnung "Finanzamt Grevenbroich/Niederrhein in Grevenbroich" aufgenommen.

Im Krieg wurde das Finanzamt 10 mal durch Luftangriffe beschädigt und am 14.01.45 durch zwei Volltreffer gänzlich zerstört. Bei diesem Angriff verlor der Hausmeister des Amtes sein Leben. Danach wurde eine Ausweichunterkunft auf der Bahnstraße 18 angemietet.
Durch Zerstörung der Ausweichunterkunft wurde das Finanzamt in einer ehemaligen Gaststätte in Wevelinghoven untergebracht.
Im Jahre 1949 konnte das Finanzamt in dem landeseigenen Gebäude auf der Gartenstraße in Grevenborich seinen Dienst aufnehmen. Zusätzlich wurden auf der Friedensstraße 9 Büroräume angemietet. Da die Unterbringung im landeseigenen Gebäude, in den angemieteten Räumen und in einer inzwischen am eigenen Gebäude errichteten Baracke unzureichend blieb, wurde die Errichtung eines Neubaus genehmigt.
Mit dem Bau wurde 1958 begonnen, das Richtfest fand am 13.08.1959 statt und das neue Dienstgebäude - wie es heute noch an der Erckensstraße 2 steht, wurde am 01.03. 1961 bezogen.

Die 231,04 qkm große Fläche des Finanzamtsbezirk umfasste bei seiner Errichtung den größten Teil des früheren Landkreises Grevenbroich (alle Gemeinden mit Ausnahme der Geminden Hochneukirch, Wanlo und Wickrath) und drei Gemeinden des früheren Landkreises Neuss (Rommerskirchen, Nettesheim-Butzheim und Frixheim-Anstel) und ist heute mit dem gleichen Flächenanteil durch die Eingemeindung ein Teil des Kreises Neuss.
Nach Vollzug der kommunalen Neugliederung 01.01.1975 besteht der Finanzamtsbezirk aus den Gemeinden Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen.
Aufgrund der ständig steigenden Steuereinnahmen durch die Bevölkerung im Amtsbezirk war die Raumkapazität derart ausgeschöpft, dass im Jahre 1979 die Nebenstelle auf der Bahnstraße 56-58 angemietet wurde. Die Anmietung wurde erstmalig von einem privaten Eigentümer nach den Bedürfnissen der Finanzverwaltung erbaut.

Das Nebengebäude des Finanzamts wurde bereits behindertengerecht erbaut, auch das Hauptgebäude erhielt durch Umbaumaßnahmen im Jahre 1992 eine behindertengerechte Ausstattung, d.h. eine Rampe und ein Personenaufzug sowie eine automatische Schiebetür im Eingangsbereich.  

Im Jahre 1989 wurde das Dienstgebäude auf der Bahnstraße Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am 25.02.2000 wurde die Mehrzahl aller Arbeitsplätze mit Personalcomputern ausgestattet. Neben einer elektronischen Poststelle für das Finanzamt Grevenbroich wurde in 2000 das Intranet ausgebaut. Hierüber sind Informationen zu allen Behörden der Landesverwaltung NRW abrufbar.

Zum 01.01.2001 wurden alle im Landeseigentum stehenden Grundstücke per Verordnung in einen privatwirtschaftlich organisierten Betrieb, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (früher: Staatliche Bauämter) überführt. Damit sind die Finanzämter nicht mehr Eigentümer, sondern Mieter der genutzten Liegenschaft.

Seit 2008 war bekannt, dass die Finanzämter Neuss I, Neuss II und Grevenbroich im Jahr 2011 fusionieren und die Finanzämter Grevenbroich (dann zuständig für die Städte Grevenbroich, Dormagen, Korschenbroich und für die Gemeinden Jüchen und Rommerskirchen) und Neuss (dann zuständig für die Städte Neuss, Kaarst und Meerbusch) neu gegründet werden.

Das Finanzamt Grevenbroich „neu“ zieht dann in einen Neubau in der Merkatorstraße.
Spatenstich für diesen Neubau war am 15.01.2010.

Das Finanzamt Grevenbroich wurde am 01.04.2011 durch die Fusion der Finanzämter Grevenbroich, Neuss I und Neuss II gegründet.
Ende März 2011 wurde das neu erbaute Finanzamtsgebäude mit knapp 300 Beschäftigten bezogen.

Am 14.02.2014 wurde die Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer an die Zollverwaltung übergeben. Zuständig für die Festsetzung ist nunmehr das Hauptzollamt Krefeld, für die Erhebung das Hauptzollamt Düsseldorf.

 

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