FAQ TV-L

Bild des Benutzers LBV
Gespeichert von LBV am 19. April 2016

FAQ rund um die Bezügezahlung für Tarifbeschäftigte

Die folgende Sammlung enthält Antworten auf häufig gestellte Fragen an die Fachdezernate im Bereich „Entgelte“ rund um die Bezügezahlung.

Ist das LBV „Dienststelle“ oder „Arbeitgeber“ der Beschäftigten des Landes?

Wenn Sie aufgefordert werden, mit dem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen, beachten Sie bitte:
Arbeitgeber ist das Land NRW, das durch die Dienststellen (z.B. Bezirksregierung, Schulamt, Hochschule) vertreten wird. Das LBV berechnet und zahlt Ihre monatlichen Bezüge auf Anordnung der Dienststellen, die Ihre Personalakten führen.

Warum habe ich erneut keine Bezügemitteilung erhalten?

Eine Bezügemitteilung bekommen Sie nicht jeden Monat, sondern nur, wenn sich der Auszahlungsbetrag verändert hat. Die Angabe „Lfd. Nr.“ auf der Bezügemitteilung zeigt Ihnen, wie viele Mitteilungen Sie erhalten haben. Die letzte erhaltene Bezügemitteilung behält Ihre Gültigkeit und Sie können diese z.B. bei Behörden oder Banken vorlegen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: Bezügemitteilung

 

Warum ist auf meiner Bezügemitteilung kein Überweisungsbetrag angedruckt?

Mit Einführung des neuen Bezügeverfahrens ist es nun möglich, auch die Rückseite einer Bezügemitteilung zu bedrucken. Bitte beachten Sie die Rückseite!

Wer kann mir Auskünfte zur Entgeltgruppe und/oder zur Entgeltstufe geben?

Ansprechpartner für die Festsetzung der Entgeltgruppe und der Entgeltstufe sowie weitere tarif- und arbeitsrechtliche Änderungen ist Ihre Personalakten führende Dienststelle.

Warum ändert das LBV ohne meine Zustimmung die Steuerabzugsmerkmale?

Für die Versteuerung Ihrer Bezüge sind vom LBV grundsätzlich nur noch die bei der Finanzverwaltung gespeicherten „Steuerabzugsmerkmale“ anzuwenden.

Lesen Sie hierzu bitte auch unsere Informationen unter folgendem Link: Steuern

Warum konnten die Änderungen (z.B. Stundenaufstockung, Vertragsverlängerung etc.) nicht mit der nächsten Bezügezahlung berücksichtigt werden?

Das LBV kann Ihre Bezüge nur dann termingerecht und in richtiger Höhe zahlen, wenn die entsprechende Mitteilung der Personalakten führenden Dienststelle (z.B. Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses) bis zum Ende des Vormonats bei uns vorliegt.

Lesen Sie hierzu bitte auch unsere Informationen unter folgendem Link: Merkblätter

 

Über ein Kontaktformular habe ich meine neue Bankverbindung angezeigt. Warum wurde diese Mitteilung noch nicht umgesetzt?

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen persönliche Änderungen, die uns „ungeschützt“ erreichen, nicht ausgewertet werden. Hier benötigen wir eine schriftliche Mitteilung.

Warum wird erst ein Abschlag gezahlt und dann wieder einbehalten?

Das LBV veranlasst eine Abschlagszahlung nur dann, wenn die Abrechnung für den eigentlichen Zahlmonat bereits abgeschlossen ist. Damit diese technische Vorgabe nicht zu finanziellen Engpässen führt, wird auf die (im nächsten Abrechnungsmonat) zu erwartende Nachzahlung eine Vorauszahlung geleistet. Demzufolge ist es korrekt, wenn im nächsten Abrechnungsmonat die geleistete Vorauszahlung von der Nachzahlung wieder abgezogen wird.

Mittels einer Kopie meines Arbeitsvertrages habe ich dem LBV angezeigt, dass mein Beschäftigungsverhältnis verlängert wurde. Warum wurde die Gehaltszahlung nicht fortgesetzt?

Das LBV ist nicht befugt Zahlungen zu veranlassen, wenn dies nicht mittelbar von den Personalakten führenden Dienststellen angeordnet wird. Diese Anordnung/Änderung wird dem LBV über den Postversand zugestellt. Auf die Verfahrenswege (von der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages bis zum Eingang der Änderungsmitteilung im LBV) hat die Behörde keinen Einfluss.

 

Ich bin krank! Was muss ich tun?

Als Arbeitnehmer sind Sie verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber ( = die Personalakten führende Dienststelle; nicht dem LBV) Ihre Arbeitsunfähigkeit und deren Dauer unverzüglich mitzuteilen. Nur wenn der Sachbearbeiter im Personalbüro Ihrer Dienststelle zeitnah über den Verlauf Ihrer Arbeitsunfähigkeit informiert ist, kann dieser über die Entgeltfortzahlung bzw. über die Zahlung eines Krankengeldzuschusses entscheiden.
Das LBV erhält anschließend von der Personalakten führenden Dienststelle eine entsprechende Mitteilung zur Auswertung.

Die Krankenkasse zahlt kein Krankengeld weil vom LBV die „Entgeltbescheinigung“ fehlt! Worin liegt die Ursache?

Für die Berechnung und Zahlung des Krankengeldes benötigt die Krankenkasse vom LBV eine Entgeltbescheinigung.
Das LBV darf die geforderte Entgeltbescheinigung erst erstellen, wenn die Personalakten führende Dienststelle dem LBV entsprechende Informationen zukommen lässt. 
Hierzu benötigt das Personalbüro der Dienststelle zeitnah vom Arbeitnehmer die aktuellen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Da die Personalakten führende Dienststelle nicht immer unverzüglich informiert wird, entsteht eine Kommunikationslücke zwischen dem LBV und dem Personalbüro. Dies hat zur Folge, dass es zu Verzögerungen bei der Erstellung der Entgeltbescheinigungen und letztendlich bei der Zahlung des Krankengeldes und des Krankengeldzuschusses kommen kann.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Unsere Rufnummern

Besoldung für aktive Beamte 0211 6023-03
Entgelt für Tarifbeschäftigte 0211 6023-04
Versorgungsbezüge 0211 6023-05
Beihilfe 0211 6023-06
Kindergeld 0211 6023-07

Sie können auch unser Kontaktformular verwenden.
 

Kontakt

KEINE ERGEBNISSE

Verwandte

Inhalte

Verwandte

Themen

Information

Downloads

KEINE ERGEBNISSE

Links

Zum Thema

Information

Karte