Fusionen von Finanzämtern

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Pforte eines Finanzamtes

Fusionen von Finanzämtern

Seit dem Jahr 2007 wurden im Auftrag des Finanzministeriums mehrere Finanzämter der Finanzverwaltung NRW zusammengelegt:

  • Die Finanzämter Aachen-Außenstadt und Aachen-Innenstadt fusionierten am 01.11.2007 zum Finanzamt Aachen-Stadt.

  • Die Finanzämter Essen-Nord, Essen-Süd und Essen-Ost wurden am 01.12.2007 zu den Finanzämtern Essen-NordOst und Essen-Süd zusammengelegt.

  • Das Finanzamt Gladbeck ist am 01.12.2007 im Finanzamt Marl aufgegangen .

  • Die Finanzämter Herne-West und Herne-Ost wurden am 15.03.2008 zu einem gemeinsamen Finanzamt mit zwei Abteilungen zusammengelegt.

  • Die Finanzämter Mönchengladbach-Mitte und Mönchengladbach-Rheydt fusionierten am 16.02.2009 zum Finanzamt Mönchengladbach.

  • Die Finanzämter Grevenbroich, Neuss I und Neuss II fusionierten am 01.04.2011 zu den Finanzämtern Grevenbroich und Neuss.

  • Die technischen Finanzämter der Abteilungen West und Ost des Finanzamts Herne fusionierten am 06.06.2011 zum Finanzamt Herne.
  • Die Finanzämter Solingen-West und Solingen-Ost wurden am 01.04.2013 zum Finanzamt Solingen zusammengelegt.
  • Die Finanzämter Gelsenkirchen-Nord und Gelsenkirchen-Süd wurden am 01.05.2015 zum Finanzamt Gelsenkirchen zusammengelegt.

Auch in Zukunft wird es weitere Zusammenlegungen von Finanzämtern geben.

Stand zum 01.06.2015:

  • Die Finanzämter Oberhausen-Nord und Oberhausen-Süd sollen zum Finanzamt Oberhausen fusionieren. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest.

Bei den Fusionsprozessen liegt ein besonderer Arbeitsschwerpunkt im Bereich der IT. Ob eine Fusion zum Fusionsstichtag erfolgreich durchgeführt werden kann, hängt neben den organisatorischen und personellen Entscheidungen wesentlich vom reibungslosen Ablauf im IT-Bereich ab.

Folgende Regeln setzt sich das Rechenzentrum zur Durchführung einer Finanzamtsfusion:

  1. Alle händischen Arbeiten sollen soweit möglich automatisiert werden. Ist dies nicht möglich, sollen unterstützende Leistungen bereitgestellt werden.

  2. Für die Fusionsaktivitäten sollen soweit möglich die bereits implementierten Produktionsläufe genutzt werden.

  3. Fusionsaktivitäten dürfen nicht zu Beeinträchtigungen des Betriebes der nicht an der Fusion beteiligten Finanzämter führen.

  4. Durch Fusionsaktivitäten dürfen keine Terminverzögerungen z.B. bei der Auslieferung von Rechenergebnissen entstehen.

  5. Anweisungs- bzw. Festsetzungsstopps müssen so terminiert sein, dass keine rechtsungültigen Verwaltungsakte entstehen.

Allein der Aktivitätenplan des Rechenzentrums umfasst bei einer Finanzamtsfusion unter Berücksichtigung der zuvor genannten Punkte mehr als 800 Positionen.

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