Speicherausbau

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Gespeichert von RZF am 13. Mai 2016
Racks mit IT Komponenten

Grüne Antwort auf wachsenden Speicherbedarf

Für die ständig größer werdenden Datenmengen sind immer neue Speicherkapazitäten notwendig. Vieles spricht dabei für die Nutzung von virtuellen Servern, die deutliche Vorteile beim Energieverbrauch bieten. Doch die alleinige Antwort auf die Datenflut sind sie nicht. Es kommt auf die richtige Balance an.

Der Einsatz von virtuellen Serversystemen ist ein allgemein anerkannter Standard in der Informationstechnologie, der aufgrund seiner vielen Vorteile seit vielen Jahren erfolgreich im RZF eingesetzt wird. Tendenz steigend.

Vorteile der Virtualisierung

Die Vorteile der Virtualisierung sind überzeugend: ein geringerer Platzbedarf, weniger Wartungsaufwand, eine höhere Gewährleistung für die Hochverfügbarkeit von Daten und Systemen und die bereits erwähnten Einsparungen beim Energieverbrauch. Fachleute rechnen mit einer Stromersparnis von rund einer Millionen Kilowattstunden pro Jahr beim Einsatz von 100 virtuellen Servern. Addiert man dazu noch die Einsparung der Herstellungskosten wird klar, warum diese Technik zu einer der bedeutendsten Green IT Maßnahmen gehört.

Virtuelle Maschinen (VM)

Bei der Virtualisierung entstehen die sogenannten Virtuellen Maschinen (VM),  die man natürlich nicht mehr in einem Rechnersaal finden und anfassen kann. Es gibt sie nur noch in Dateiform auf dem (Hardware-) Server. Das eigene Virtualisierungs-Betriebssystem, Hypervisor genannt, sorgt dabei für eine vollständige Laufzeitumgebung. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Festplatten, Hauptspeicher, Prozessoren und Netzwerkkarten des Servers installiert und benutzt werden können.

Hohe Ausfallsicherheit

Neben der besseren Ökobilanz, spielt vor allem die höhere Ausfallsicherheit für ein Rechenzentrum die entscheidende Rolle. Im Live-Betrieb des RZF sichern sich die Virtualisierungshosts gegenseitig ab, so dass bei einem Ausfall eines der Systeme die übrigen Hosts die verwaisten VMs einfach übernehmen können. Das reduziert den Umfang der Wartungsarbeiten, denn aufwendige Migrationen von Daten auf andere Serversysteme gehören im Garantiefall der Vergangenheit an.

Ihre Grenzen findet die Virtualisierung dort, wo extremer Hardwarebedarf, zum Beispiel beim Einsatz leistungsfähiger Grafikkarten, gefordert ist. Problematisch ist auch die Illusion, dass man immer noch eine VM mehr aus einem Hostsystem herausschneiden kann. Die Ausfallsicherheit des Gesamtkonzeptes steht dabei auf dem Spiel und es bedarf einer gesunden Balance zwischen Hardware und Virtualisierung, dass diese nicht gefährdet wird.

Diese Balance haben die IT-Professionals des RZF fest im Blick, während sie das Speichervolumen mit Hilfe der virtuellen Maschinen weiter ausfallsicher, wirtschaftlich und vor allem umweltfreundlich ausbauen.

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