Informationen für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft

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Gespeichert von Lea Veelker am 6. Januar 2022
Eine Landwirtin und ein Landwirt stehen in einem Stall und schauen auf ein Tablet.

Informationen für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft

Informationen zur Umsetzung der Grundsteuerreform für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft

Aufgrund der Grundsteuerreform ist jede Eigentümerin und jeder Eigentümer

  • eines Betriebes der Land- und Forstwirtschaft bzw.
  • von Flächen, die land- und forstwirtschaftlich genutzt werden, 

verpflichtet, eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungserklärung) elektronisch beim zuständigen Finanzamt einzureichen.
 
Zu Wohnzwecken genutzte Gebäude und Gebäudeteile sowie zu anderen außerbetrieblichen Zwecken genutzte Gebäude und Gebäudeteile (zum Beispiel ein gewerblicher Hofladen) werden nicht mehr als land- und forstwirtschaftliches Vermögen bewertet. Sie werden nun dem Grundvermögen zugeordnet. Entsprechend sind für diese Gebäude und Gebäudeteile gesonderte Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwerts einzureichen.
 
Sie werden im zweiten Quartal 2022 Schreiben der Finanzverwaltung mit näheren Informationen und gegebenenfalls einem zusätzlichen Aktenzeichen für das Wohngebäude erhalten.
 
Ab dem 1. Juli 2022 besteht die kostenlose Möglichkeit, über www.elster.de die Feststellungserklärung dem zuständigen Finanzamt zu übermitteln. Hierfür wird ein Benutzerkonto benötigt. Falls Sie bereits ein Benutzerkonto z.B. aufgrund Ihrer Einkommensteuererklärung besitzen, können Sie dieses auch für die Übermittlung Ihrer Feststellungserklärung nutzen. Andernfalls können Sie das Benutzerkonto bereits jetzt unter www.elster.de beantragen.
 
Die Feststellungserklärung ist bis zum 31. Oktober 2022 beim zuständigen Finanzamt einzureichen.
 
Neuer Hauptfeststellungszeitpunkt ist der 1. Januar 2022. Zu diesem Stichtag werden die neuen Grundsteuerwerte (zuvor Einheitswerte) festgestellt.
 
Hinweis: Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage.
 
Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die an die Städte und Gemeinden zu leistende Grundsteuer.

Weitere Informationen werden Ihnen im Laufe des Jahres hier zur Verfügung stehen. 

 

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