FAQ Versorgungsberechnung

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Gespeichert von LBV am 19. April 2016

Häufig gestellte Fragen zur Versorgungsberechnung

Wie sollte ich bei der Nutzung des Versorgungsrechners vorgehen?

Rufen Sie den Versorgungsrechner auf. Vor Beginn der Berechnung empfiehlt es sich alle Unterlagen, die Ihren beruflichen Werdegang betreffen (Bescheinigung über Bundeswehrzeiten oder Zivildienst, Studienzeiten, Arbeitsverträge, Vorbereitungsdienst, Genehmigungen von Teilzeitbeschäftigungen oder Altersteilzeit) zusammen zu stellen und diese chronologisch und Tag genau aufzulisten. Die zu den Zeiträumen dazugehörenden Schlüsselzahlen entnehmen Sie dem Schlüsselkatalog.

Eine Bedienungsanleitung zur Nutzung des Versorgungsrechners finden Sie hier.

Wie errechnet sich mein Versorgungsbezug?

Das Ruhegehalt berechnet sich aus den zurückgelegten Dienstzeiten. Der Höchstruhegehaltssatz beträgt bei 40 vollen Dienstjahren 71,75 vom Hundert der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Für jedes Jahr einer Dienstzeit mit Vollbeschäftigung beträgt das Ruhegehalt nach der derzeitigen Rechtslage 1,79375 vom Hundert der Dienstbezüge.
 

Bei Vollbeschäftigung:
Dienstzeit 29 Jahre und 152 Tage = 29.42 Jahre
Ruhegehaltssatz 29,42 Jahre x 1,79375 v.H. = 52.77 v.H.
Dienstbezüge x Ruhegehaltssatz = Ruhegehalt
3.000€ x 52,77 v.H. = 1.583,10 €

 

Bei Teilzeitbeschäftigung (Beispiel: Lehrkraft) von 20 Wochenstunden (Pflichtstundenanzahl 28 Stunden):
Dienstzeit 20 Jahre vollbeschäftigt
  9 Jahre und 152 Tage mit 20/28 Stunden teilzeitbeschäftigt
  = 9,42 Jahre x 20/28 = 6,72 Jahre
Dienstzeit insgesamt   26,72 Jahre
Ruhegehaltssatz 26,72 Jahre x 1,79375 v.H. = 47,93 v.H.
Dienstbezüge x Ruhegehaltssatz = Ruhegehalt
3.000€ x     x 47,93 v.H. = 1.437,90 €

Kann ich errechnen wie hoch meine Versorgungsbezüge voraussichtlich sein werden. Wie errechne ich aus dem Ruhegehaltssatz den konkreten EUR-Betrag?

Nachdem Sie alle notwendigen Daten in den Versorgungsrechner eingegeben haben, starten Sie mit folgendem Button die Berechnung:
 

 

Es folgt eine detaillierte Auflistung Ihrer Dienstjahre und die Berechnung Ihres Ruhegehaltssatzes. Wie hoch Ihre Versorgungsbezüge voraussichtlich sein werden, können Sie anhand folgenden Buttons errechnen:

 

Es öffnet sich folgende Maske:
 

 

Geben Sie den Bruttobetrag Ihrer ruhegehaltfähigen Dienstbezüge ein. Ruhegehaltfähige Dienstbezüge sind:

  • das Grundgehalt, das nach dem Besoldungsrecht zuletzt zugestanden hat,
  • der Familienzuschlag der Stufe 1,
  • zuletzt zugestandene sonstige Dienstbezüge, die im Besoldungsrecht als ruhegehaltfähig bezeichnet sind (z. B. Amts- und ruhegehaltfähige Stellenzulagen).

Nun können Sie die Höhe Ihrer Versorgungsbezüge berechnen. Beachten Sie bitte: Wurde zu Ihren Lasten ein Versorgungsausgleich festgesetzt ist dieser Betrag von Ihrem Versorgungsbezug abzuziehen.

Ich werde oder möchte vor der gesetzlichen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt werden. Hat das Auswirkungen auf die Höhe meiner Versorgungsbezüge?

Die Versorgungsbezüge werden um einen Versorgungsabschlag gemindert, wenn Sie

  • wegen Schwerbehinderung,
  • auf Antrag nach Erreichen der Antragsaltersgrenze oder
  • wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt werden.

Die notwendigen Informationen und Regelungen für Ausnahmen hierfür finden Sie auf unserem Merkblatt „Versorgungsabschlag“.
Einen fiktiven Versorgungsabschlag können Sie ebenfalls berechnen.

Wie gebe ich eine Altersteilzeit ein?

Wenn Sie in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Altersteilzeit durchgehend vollzeitbeschäftigt waren, tragen Sie nur den Beginn und das Ende ihrer Altersteilzeit und den dazugehörigen Schlüssel (0616- Altersteilzeit im Teilzeitmodell oder 0617- im Blockmodell) ein. Das Feld „Teilzeitbruch“ ist leer zu lassen.
Bei einer Teilzeitbeschäftigung der letzten 5 Jahre vor Beginn einer Altersteilzeit benötigen Sie einen Durchschnittswert Ihrer wöchentlichen Stundenzahl, den Sie bei Ihrer personalaktenführenden Dienststelle erfragen können. Diesen Durchschnittswert tragen Sie in das erste Feld „Teilzeitbruch“ ein. In das zweite Feld tragen Sie die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit in diesem Zeitraum ein. Der Versorgungsrechner berücksichtigt dann automatisch 8/10 bzw. 9/10 der Altersteilzeit als ruhegehaltsfähige Dienstzeit (lag der Beginn der Altersteilzeit vor dem 31.12.2012 erfolgt eine Anrechnung mit 9/10, eine danach begonnene Altersteilzeit wird mit 8/10 angerechnet).

Beispiele für die Eingabe einer Altersteilzeit im Block- oder Teilzeitmodell finden Sie hier.

Werden meine Eingaben gespeichert, um ggf. später noch einmal eine Wiederholungsberechnung "was wäre wenn" auszuführen?

Die von Ihnen eingegebenen Daten werden vom System nicht gespeichert und stehen nach Verlassen des Programms nicht mehr zur Verfügung.

Wie ist der Schutz meiner persönlichen Daten im Sinne der Datenschutzgesetze sichergestellt?

Es findet keine Speicherung der Daten statt. Während der Datenübertragung und Berechnung existiert keinerlei Personenbezug (keine Eingabe von Name, Personalnummer, Anschrift, Dienststelle, etc.).

Mögliche Fehlermeldungen

Bei der Eingabe der Dienstzeiten für die Versorgungsauskunft können Fehlermeldungen oder Probleme mit der Handhabung der Schlüsselnummern auftreten. Hier zwei

Beispiele:
Wenn Sie sich das Datum der Zurruhesetzung errechnet haben, bzw. dieses Ihnen von Ihrer Dienststelle mitgeteilt wurde, geben Sie als „Ende“ Datum einen Tag vor dem Datum der an.
 

 

Wenn Sie von einer Vollbeschäftigung in eine Teilzeitbeschäftigung gegangen sind, ist es notwendig, dass Sie die Teilzeitbeschäftigung separat eintragen. Die Eingabe der genauen Daten ist hierbei erforderlich.
 

 

Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise:
Bedienungsanleitung zur Benutzung des Versorgungsrechners

Beispiele für die Nutzung des Versorgungsrechners :
Eingabe einer Altersteilzeit im Block- oder Teilzeitmodell
Eingabe einer Beurlaubung und Teilzeitbeschäftigung
Eingabe einer Teilzeitbeschäftigung – Stundenumfang
Eingabe von Kindererziehungszeiten

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