Rahmenvereinbarung unterzeichnet

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Gespeichert von Lea Veelker am 14. Oktober 2019
24. September 2019

Inklusion: Finanzverwaltung setzt Vereinbarungen aktiv um

Minister Lutz Lienenkämper und Vertreter des Hauptpersonalrats sowie der Schwerbehindertenvertretung unterzeichnen Rahmenvereinbarung zur Inklusion

Minister der Finanzen Lutz Lienenkämper hat gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Hauptpersonalrats, Rainer Vollmer, und der Hauptvertrauensperson schwerbehinderter Menschen im Geschäftsbereich des Ministeriums, Achim Könkels, eine Rahmenvereinbarung zur Inklusion unterzeichnet. Ziel der ausgearbeiteten Vereinbarung ist, die Themen Arbeitsbedingungen, Barrierefreiheit, Personalentwicklung und berufliche Förderung weiter zu verbessern und in die immer digitaler werdende Zukunft zu inkludieren. Der Inklusionsbeauftragte des Hauses, Reinhard Derix (nicht im Bild), und Christoph Nußbaum als stellvertretender Inklusionsbeauftragter (Foto 2. v.l.) werden diesen Prozess für die gesamte Finanzverwaltung eng begleiten.

Mehr als zehn Prozent der Beschäftigten im Fachbereich des Ministeriums sind Menschen mit besonderen Bedürfnissen aufgrund einer Behinderung. Dieser Anteil liegt deutlich über dem im Bundesteilhabegesetz festgelegten gesetzlichen Quote von fünf Prozent. „Wir sehen uns allerdings in der Verantwortung, nicht nur schlichte Vorgaben zu erfüllen, sondern sie aktiv mit Leben zu füllen und so das Arbeitsumfeld für unsere Kolleginnen und Kollegen mit Behinderungen kontinuierlich zu verbessern“, erklärte Lutz Lienenkämper.

Die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen hat sich über viele Jahrzehnte hinweg eine landes- und teilweise bundesweite Vorreiterrolle im Themenkreis Inklusion erarbeitet. Das vorliegende Vertragswerk soll diese Position festigen und möglichst weiter ausbauen. „Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages haben wir ein erstes Teilziel erreicht. Wir wollen in weiteren Schritten gemeinsam mit den Inklusionsbeauftragten in der Finanzverwaltung erste Maßnahmen rasch umsetzten“, erklärt Achim Könkels (Foto 1. v.l.). So sollen besonders die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsplatzumfeld sowie die Barrierefreiheit in den Dienststellen sowie von IT-Verfahren einer kritischen Prüfung unterzogen und bedarfsgerecht angepasst werden. Dazu soll in jeder Dienststelle ein Inklusionsteam gebildet werden, das die Umsetzung der Vereinbarung aktiv unterstützt.

Hauptpersonalrat Rainer Vollmer (Foto 4. v.l.) lobte die gute Zusammenarbeit der beteiligten Stellen: „Mit dem Abschluss der Rahmenvereinbarung wird ein weiteres deutliches Zeichen für die aktive Umsetzung der Inklusion schwerbehinderter Menschen in der Finanzverwaltung gesetzt.“

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