Tariferhöhung

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Gespeichert von LBV am 25. Oktober 2017

Tariferhöhung zum 01. Januar 2018

Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2018 die zweite Stufe der Tarifeinigung vom 17. Februar 2017 in Kraft.
 

Allgemeine Informationen

Die Tabellenentgelte im TV-L steigen ab 1. Januar 2018 linear um 2,35%.
Für Auszubildende, sowie Praktikantinnen und Praktikanten (nach dem TVA-L BBiG, dem TVA-L Pflege und dem TV-Prakt-L), wird das monatliche Entgelt ab 1. Januar 2018 um 35 € erhöht.
 

Einführung einer neuen Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15

Ab dem 1. Januar 2018 wird in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie der Entgelttabelle für Pflegekräfte in den Entgeltgruppen KR 9a bis KR 11a eine neue Stufe 6 eingeführt.

  • Beschäftigte, die am 31. Dezember 2017 seit mindestens fünf Jahren der Stufe 5 zugeordnet sind, werden ab dem 01. Januar 2018 der Stufe 6 zugeordnet.
  • Für die Beschäftigten der Entgeltgruppe 15Ü haben die Tarifvertragsparteien keine Stufe 6 vereinbart. Dementsprechend umfasst diese Entgeltgruppe weiterhin fünf Stufen.
Beschäftigte der Entgeltgruppen 9 bis 15 mit individuellen Endstufen

Beschäftigte in der individuellen Stufe 5+ werden nur dann der neuen Stufe 6 zugeordnet, wenn am 1. Januar 2018 der erhöhte Betrag der individuellen Endstufe nicht höher ist als der Betrag der neuen Stufe 6. Ist der Betrag der individuellen Endstufe höher als der Betrag der neuen Stufe 6, werden diese Beschäftigten einer neuen individuellen Endstufe 6+ unter Beibehaltung der bisherigen Entgelthöhe zugeordnet.
 

Beschäftigte der Entgeltgruppe 9 mit besonderen Stufenlaufzeiten

Beschäftigte der Entgeltgruppe 9 mit besonderen Stufenlaufzeiten („kleine EG 9“), erhalten ein um 53,41 Euro erhöhtes Tabellenentgelt, wenn sie in der Stufe 4 mindestens fünf Jahre absolviert haben.
 

Beschäftigte der „kleinen“ Entgeltgruppe 9 mit individuellen Endstufen

An die Beschäftigten, die in der „kleinen“ Entgeltgruppe 9 der individuellen Endstufe 4+ zugeordnet sind, wird der Unterschiedsbetrag zwischen ihrem bisherigen (um 2,35% erhöhten) individuellen Tabellenentgelt und dem „erhöhten Tabellenentgelt“ gezahlt.

Die Beschäftigten, deren bisheriges (um 2,35% erhöhtes) individuelles Tabellenentgelt bereits höher ist als die Summe aus dem Betrag der Stufe 4 und dem neuen Erhöhungsbetrag, erhalten ihre Bezüge unter Beibehaltung ihrer bisherigen Entgelthöhe weiterhin in ihrer individuellen Endstufe 4+. Anspruch auf den Erhöhungsbetrag besteht in diesen Fällen nicht.
 

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