Fragen/Antworten rund um die Bezügezahlung

Die folgende Sammlung enthält Antworten auf häufig gestellte Fragen an die Fachdezernate im Bereich „Entgelte“ rund um die Bezügezahlung.

Wenn Sie aufgefordert werden, mit dem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen, beachten Sie bitte:
Arbeitgeber ist das Land NRW, das durch die Dienststellen (z.B. Bezirksregierung, Schulamt, Hochschule) vertreten wird. Das LBV berechnet und zahlt Ihre monatlichen Bezüge auf Anordnung der Dienststellen, die Ihre Personalakten führen.

Eine Bezügemitteilung bekommen Sie nicht jeden Monat, sondern nur, wenn sich der Auszahlungsbetrag verändert hat. Die Angabe „Lfd. Nr.“ auf der Bezügemitteilung zeigt Ihnen, wie viele Mitteilungen Sie erhalten haben. Die letzte erhaltene Bezügemitteilung behält Ihre Gültigkeit und Sie können diese z.B. bei Behörden oder Banken vorlegen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: Bezügemitteilung

 

Mit Einführung des neuen Bezügeverfahrens ist es nun möglich, auch die Rückseite einer Bezügemitteilung zu bedrucken. Bitte beachten Sie die Rückseite!

Mit Hilfe der Entgelttabellen können Sie sich einen ersten Überblick über Ihre Bezüge verschaffen. 

Hinweis: Hierbei handelt es sich nicht um endgültige, sondern annähernde Werte.

Mit Hilfe der Entgelttabellen und dem Lohn- und Einkommenssteuerrechner des Bundesministeriums der Finanzen können Sie sich einen ersten Überblick über Ihre Bezüge verschaffen.

Ansprechpartner für die Festsetzung der Entgeltgruppe und der Entgeltstufe sowie weitere tarif- und arbeitsrechtliche Änderungen ist Ihre Personalakten führende Dienststelle.

Für die Versteuerung Ihrer Bezüge sind vom LBV grundsätzlich nur noch die bei der Finanzverwaltung gespeicherten „Steuerabzugsmerkmale“ anzuwenden.

Lesen Sie hierzu bitte auch unsere Informationen unter folgendem Link: Steuern

Das LBV kann Ihre Bezüge nur dann termingerecht und in richtiger Höhe zahlen, wenn die entsprechende Mitteilung der Personalakten führenden Dienststelle (z.B. Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses) bis zum Ende des Vormonats bei uns vorliegt.

Lesen Sie hierzu bitte auch unsere Informationen unter folgendem Link: Merkblätter

 

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen persönliche Änderungen, die uns „ungeschützt“ erreichen, nicht ausgewertet werden. Hier benötigen wir eine schriftliche Mitteilung.

Das LBV veranlasst eine Abschlagszahlung nur dann, wenn die Abrechnung für den eigentlichen Zahlmonat bereits abgeschlossen ist. Damit diese technische Vorgabe nicht zu finanziellen Engpässen führt, wird auf die (im nächsten Abrechnungsmonat) zu erwartende Nachzahlung eine Vorauszahlung geleistet. Demzufolge ist es korrekt, wenn im nächsten Abrechnungsmonat die geleistete Vorauszahlung von der Nachzahlung wieder abgezogen wird.

Das LBV ist nicht befugt Zahlungen zu veranlassen, wenn dies nicht mittelbar von den Personalakten führenden Dienststellen angeordnet wird. Diese Anordnung/Änderung wird dem LBV über den Postversand zugestellt. Auf die Verfahrenswege (von der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages bis zum Eingang der Änderungsmitteilung im LBV) hat die Behörde keinen Einfluss.

 

Als Arbeitnehmer/in sind Sie verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber (der Personalaktenführende Dienststelle; nicht dem LBV NRW) Ihre Arbeitsunfähigkeit und deren Dauer unverzüglich mitzuteilen. Nur wenn der Sachbearbeiter bzw. die Sachbearbeiterin im Personalbüro Ihrer Dienststelle zeitnah über den Verlauf Ihrer Arbeitsunfähigkeit informiert ist, kann dieser oder diese über die Entgeltfortzahlung bzw. über die Zahlung eines Krankengeldzuschusses entscheiden.
Das LBV NRW erhält anschließend von der Personalaktenführenden Dienststelle eine entsprechende Mitteilung zur Auswertung.

Für die Berechnung und Zahlung des Krankengeldes benötigt die Krankenkasse vom LBV eine Entgeltbescheinigung.
Das LBV darf die geforderte Entgeltbescheinigung erst erstellen, wenn die Personalakten führende Dienststelle dem LBV entsprechende Informationen zukommen lässt. 
Hierzu benötigt das Personalbüro der Dienststelle zeitnah vom Arbeitnehmer die aktuellen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Da die Personalakten führende Dienststelle nicht immer unverzüglich informiert wird, entsteht eine Kommunikationslücke zwischen dem LBV und dem Personalbüro. Dies hat zur Folge, dass es zu Verzögerungen bei der Erstellung der Entgeltbescheinigungen und letztendlich bei der Zahlung des Krankengeldes und des Krankengeldzuschusses kommen kann.