Börsenaufsicht NRW

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Außenansicht der Börse Düsseldorf

Börsenaufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen

Aufsicht über die Börse Düsseldorf

Die Börsenaufsichtsbehörde des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen übt als oberste Landesbehörde die Aufsicht über die Börse Düsseldorf aus. Sie überprüft unter anderem, ob geltende Vorschriften und Anordnungen eingehalten werden. Zudem überwacht sie die Preisbildung und die Geschäftsabwicklung in Zusammenarbeit mit der Handelsüberwachungsstelle.

Börsenaufsichtsbehörden sind in Deutschland gemäß § 3 Abs. 1 Börsengesetz die obersten Landesbehörden. In Nordrhein-Westfalen ist die Börsenaufsichtsbehörde im Finanzministerium angesiedelt. Sie übt die Aufsicht über die Börse Düsseldorf aus. Die Aufgaben und Befugnisse der Börsenaufsicht sind im Börsengesetz geregelt.

Aufgaben der Börsenaufsichtsbehörde

Die Aufsicht erstreckt sich auf die Einhaltung der börsenrechtlichen Vorschriften und Anordnungen (Rechtsaufsicht), die ordnungsmäßige Durchführung des Handels an der Börse sowie die ordnungsmäßige Erfüllung der Börsengeschäfte (Marktaufsicht).

Rechtsaufsicht

Aufgaben im Rahmen der Rechtsaufsicht sind:

  • die Genehmigung der Börse,
  • die Genehmigung der Börsen- und Gebührenordnung,
  • die Teilnahme an Gremiensitzungen der Börse Düsseldorf.

Marktaufsicht

Zu den Aufgaben zählen:

  • die Überwachung und Prüfung der Preisbildung in Zusammenarbeit mit der Handelsüberwachungsstelle,
  • die Überwachung der Geschäftsabwicklung (Börsengeschäftsabwicklung).

Bei der Marktaufsicht arbeitet die Börsenaufsichtsbehörde eng mit der bei der Börse Düsseldorf eingerichteten Handelsüberwachungsstelle zusammen, die als Börsenorgan den Börsenhandel und die Geschäftsabwicklung überwacht.

 

Handelsüberwachungsstelle

Die Handelsüberwachungsstelle erfasst systematisch und lückenlos die Daten über den Börsenhandel und die Börsengeschäftsabwicklung und wertet diese aus. Bei Auffälligkeiten sind die  notwendigen Ermittlungen durchzuführen.
Stellt die Handelsüberwachung Tatsachen fest, die die Annahme zulassen, dass die ordnungsgemäße Durchführung des Handels an der Börse oder die Börsengeschäftsabwicklung beeinträchtigt sein könnten, hat sie nach § 7 Absatz 5 Börsengesetz die Börsenaufsichtsbehörde und die Börsengeschäftsführung zu unterrichten.

Soweit erforderlich, kann die Börsenaufsichtsbehörde von der Börse sowie von den Handelsteilnehmern nach § 3 Absatz 4 Börsengesetz Auskünfte und die Vorlage von Urkunden verlangen sowie weitere Prüfungen vornehmen.
Während der üblichen Arbeitszeit kann die Börsenaufsicht - falls erforderlich - beispielsweise Grundstücke und Geschäftsräume der Börse und der Handelsteilnehmer betreten. Außerhalb dieser Zeit ist der Zugang ohne Einverständnis nur zur Verhütung von dringenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zulässig.
Die Börsenaufsichtsbehörde kann gegenüber der Börse und den Handelsteilnehmern Anordnungen treffen, um Verstöße gegen das Börsenrecht oder sonstige Missstände zu beseitigen oder verhindern. So sollen die ordnungsgemäße Handelsdurchführung an der Börse und die Börsengeschäftsabwicklung sowie deren Überwachung gewährleistet werden.

Skontroführer

Ein Skontroführer ist ein von der Geschäftsführung einer Wertpapierbörse zur Teilnahme am Börsenhandel zugelassenes Unternehmen,
Einzelheiten der Zulassung als Skontroführer regelt § 27 Börsengesetz.
 
Aufgabe des Skontroführers ist das Feststellen marktgerechter Börsenpreisen für die von ihm betreuten Wertpapiere.
Die Pflichten des Skontroführers regelt § 28 Börsengesetz.

Kontaktdaten des skontroführenden Unternehmens an der Börse Düsseldorf

Renell Wertpapierhandelsbank AG
Schillerstr. 2
60313 Frankfurt am Main

Tel: 069/1338765-0
www.renellbank.de

 
 

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