Neubau von Kindertagesstätten im Stadtgebiet Leverkusen

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Kindertagesstätten in Leverkusen

Die Stadt Leverkusen hat im Bereich Kindertageseinrichtungen zwei ÖPP-Projekte realisiert. Ziel war es, das Angebot für Kinder unter 3 Jahren mit einer durchschnittlichen Betreuungsquote von 32% sicher zu stellen. An verschiedenen Standorten wurden insgesamt zehn neue städtische Tageseinrichtungen mit einem Krippenbereich (unter drei Jahren) sowie einem Kindergartenbereich errichtet.

Städtische Wohnungsbaugesellschaft als Projektträger

Die Stadt Leverkusen hat sich für die Durchführung des Projektes der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WGL bedient. Diese wiederum hat die Einrichtungen an die Stadt vermietet.
Das erste Projekt mit insgesamt vier eigenständigen Kindertagesstätten wurde im November 2011 vergeben und 2012 fertig gestellt. Es handelt sich um Einrichtungen für ca. 300 Kinder (davon 160 "U3-Plätze").

Meilensteine des Projekt

Start des Vergabeverfahrens Anfang 2011
Vertragsunterzeichnung November 2011
Fertigstellung / Inbetriebnahme ab Dezember  2012
Vertragslaufzeit 25 Jahre

Eckdaten des Projekts

Investitionsvolumen 25 Mio €
Effizienzvorteil 17 %
Vertragspartner A. Frauenrath BauConcept GmbH
Elemente des Vertrags Planung, Bau, Finanzierung, Betrieb

Zweite Tranche Kindertagesstätten

Die PPP-Task Force hat das erste der beiden Maßnahmenbündel als erstes Pilotverfahren im Bereich der Kindertagesstätten begleitet. Die Ausschreibung und Vergabe der zweiten Projekttranche hat die Stadt Leverkusen ohne die Unterstützung der PPP-Task Force auf den Weg gebracht. Auftragnehmer ist hier die HOCHTIEF Solutions. Diese sechs Kindertagesstätten für ca. 540 Kinder wurden im Jahr 2014 fertig gestellt.

Projekterfahrungen

Der Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, Herr Reinhard Buchhorn, hat im Rahmen einer Veranstaltung zum ersten Spatenstich die besonderen Vorteile einer ÖPP-Realisierung hervorgehoben: Hier wird ein hoher Baustandard bei möglichst geringen Bau- und Betriebskosten realisiert, die Bauzeit von max. 11 Monaten ist sehr gering und die Gebäudebewirtschaftung wird über einen 25-Jahresvertrag mit dem Investor geregelt. Insgesamt konnte so gegenüber der herkömmlichen bisherigen Vorgehensweise ein Effizienzvorteil von ca. 17 Prozent bei Planung, Bau und Bewirtschaftung erreicht werden. Um es noch deutlicher zu machen: Die ursprünglich in einer Grobplanung geschätzten Investitionskosten von 35.400 Euro pro U3-Platz konnten auf 27.140 Euro je Platz gesenkt werden.
Die Auftragsabwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit der Stadt Leverkusen unter Federführung der WGL als Auftraggeber und Bauherr.
Beide Tranchen wurden von den jeweiligen Auftragnehmern termingerecht und mit hoher Qualität fertiggestellt. Auch die Durchführung der Betriebsleistungen erfolgt bhser mit einer hohen Zufriedenheit der Nutzer.
Der Projektträger betont, dass die Transferkosten für externe Berater, wie Rechtsanwälte, Wirtschaftprüfer, Steuerberater, Architekten und Ingenieure im Rahmen einer ÖPP ein erhebliches Volumen annehmen können. Sie werden daher im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bei der Ermittlung der Kosten für die ÖPP-Variante regelmäßig in den Variantenvergleich einbezogen.

Ansprechpartner beim Projektträger:

Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH
Stefan Altenbach - Prokurist
Tel.:   02 14/384 - 60
E-Mail: altenbach@wgl-lev.de

 

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