Digitalisierung der Finanzbranche – Diskussionsveranstaltung des Ministeriums der Finanzen und der NRW.BANK in Brüssel:

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Gruppenfoto: Finanzminister Lienenkämper und Eckhard Forst mit allen Podiumsteilnehmern.
20. Februar 2019

Digitalisierung der Finanzbranche – Diskussionsveranstaltung des Ministeriums der Finanzen und der NRW.BANK in Brüssel:

Erfolgreiche Fortsetzung der Veranstaltungsreihe in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der europäischen Union / Keynote durch den Vorstand der Bundesbank, Prof. Dr. Joachim Wuermeling / Paneldiskussion u.a. mit Digitalexpertin Simone Menne

Nordrhein-Westfalens Minister der Finanzen Lutz Lienenkämper hat gestern Abend (19. Februar 2019) gemeinsam mit Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, hochkarätige Vertreter von Banken und Wirtschaft in der Landesvertretung in Brüssel begrüßt. Bereits zum vierten Mal hatte das Ministerium – diesmal gemeinsam mit der landeseigenen Förderbank – zum Austausch eingeladen. Im Zentrum der Debatte standen die Potenziale der Digitalisierung für den Finanzsektor und die hiermit verbundenen notwendigen Anpassungsprozesse, die nicht nur Unternehmen, sondern auch Gesetzgeber und Bankenaufsicht vor große Herausforderungen stellen.
 
Minister Lienenkämper betonte in Brüssel die aktive Rolle Nordrhein-Westfalens in Europa bei der Mitgestaltung moderner Rechtsgrundsätze sowie effektiver Regeln und Standards. „Als großer Wirtschafts- und Finanzstandort im Herzen Europas wird Nordrhein-Westfalen hier Impulse geben. Wir arbeiten bereits erfolgreich daran, dass jede und jeder an Rhein, Ruhr und Lippe die neuen digitalen Chancen auch nutzen kann: Wir wollen mehr digitale Teilhabe ermöglichen. Dies schaffen wir durch eine umfassende Digitalisierungs-Strategie, verstärkte digitale Bildung und mehr digitale staatliche Dienstleistungen“, unterstrich der Minister.
 
Der Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, Eckhard Forst, verwies in seiner Eröffnungsrede auf die verschiedenen Förderprogramme seines Hauses und umriss die gestiegenen Anforderungen an die Finanzbranche infolge des digitalen Wandels. „Förderbanken gestalten seit je den Strukturwandel mit – und also heute auch die digitale Transformation. Indem sie gezielt mit FinTechs lernen, eigene Prozesse – wo sinnvoll – standardisieren und auch Künstliche Intelligenz für sich nutzbar machen, können sie sich mit an die Spitze des Fortschritts stellen und Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft noch effektiver in der Digitalisierung unterstützen“, skizzierte Forst die Rolle der Förderbanken.
 
Nach der Eröffnung führte Prof. Dr. Joachim Wuermeling, Vorstandsmitglied der Bundesbank, als Keynoteredner in die Thematik ein. Die Digitalisierung könne dazu beitragen, das Finanzsystem widerstandsfähiger und Märkte effizienter zu machen. Da die Digitalisierung aber über IT-Risiken hinaus die Risikolandschaft möglicherweise deutlich verändere, sei ein regulatorischer Rahmen gefragt, der diese Veränderungen in sinnvolle Bahnen lenke.
 
In der sich anschließenden Expertenrunde standen Prof. Wuermeling mit der langjährigen ehemaligen CFO der Lufthansa AG und Digitalisierungsexpertin Simone Menne sowie Noémie Papp, Leiterin für Digital & Retail der European Banking Federation (EBF), und Kai Böringschulte, geschäftsführender Gesellschafter des Finanzportals COMPEON, weitere kompetente Diskutanten zur Seite. Das Panel debattierte unter anderem lebhaft über die Chancen durch schnellere, transparente und verbraucherfreundliche Prozesse einerseits und mögliche Herausforderungen durch Arbeitsplatzverluste oder nicht ausreichende Kontrollmöglichkeiten andererseits.
 

 

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