Tag des Respekts im Finanzamt Hilden und in der Landesfinanzschule Wuppertal

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Gespeichert von Frank Lehmkuhl am 16. November 2016
16. November 2016

Ein Minister beim "Speeddating"

Finanzminister Norbert Walter-Borjans diskutierte mit Nachwuchskräften der Landesfinanzschule Wuppertal über ihre Arbeit und moralische Werte - Weitere Station bei landesweiter "Woche des Respekts" in der Servicestelle des Finanzamts Hilden

Im Rahmen der "Woche des Respekts" hat sich Finanzminister Norbert Walter-Borjans bei einem Speeddating-Termin in der Landesfinanzschule Wuppertal in lockeren Runden mit jungen Talenten aus der Finanzverwaltung getroffen und mit ihnen über ihre Arbeit und den respektvollen Umgang miteinander gesprochen. 

Der Minister war im Bergischen Land einer von neun Sachverständigen aus Politik, Justiz, Behindertenvertretungen, Auslandskammern, Verwaltung und Caritas, mit denen die Nachwuchskräfte im Rahmen der landesweiten „Woche des Respekts“ diskutierten. Anschließend zeigte er sich beeindruckt von der Begegnung mit den künftigen Finanzbeamten. „Es war eine tolle Erfahrung mit sehr in die Tiefe gehenden Debatten. Man konnte gleich merken, dass sich die jungen Frauen und Männer schon intensiv mit Fragen von gegenseitiger Achtung und Respekt auseinandergesetzt hatten“, sagte Walter-Borjans.

Fünf Minuten Zeit hatten die Finanzschüler jeweils mit jedem der Experten, um über ihre zukünftigen Aufgaben und die grundsätzliche Frage zu sprechen, wie Werte wie Anstand, Toleranz und Rücksichtnahme in der Gesellschaft gefördert werden können. Zur Vorbereitung hatten die Auszubildenden während eines Projekttages in einigen Workshops Strategien ausgearbeitet, um die Gesellschaft etwa zu einem von Wertschätzung geprägten Umgang mit älteren Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund zu bewegen. Ein Schüler nannte beispielhaft ein Ergebnis des Projekttages: "Wer mobbt, sollte sich überlegen, dass er auch selbst Opfer von Mobbing sein kann."

Begonnen hatte der Tag für den Minister mit einem Besuch des Finanzamts in Hilden. Dort unterstützte er als Bürgerberater für einige Stunden die Service-Informationsstelle (SIST) und bearbeitete seine erste Steuererklärung - mit Einverständnis des anwesenden Steuerpflichtigen. Anschließend sprach er an "Meeting Points" mit den Kolleginnen und Kollegen des Finanzamts darüber, wie sie sich in ihrem Alltag mehr Respekt und Anerkennung für ihre Tätigkeiten wünschen. "Dass es nicht leicht ist, den Menschen klarzumachen, warum ihre gezahlten Steuern für die Gemeinschaft so wichtig sind, wissen wir alle", sagte Walter-Borjans, "aber es ist eine enorm wichtige Aufgabe, für die ich mir in der Öffentlichkeit deutlich mehr Anerkennung wünsche. Respekt funktioniert nur, wenn er auf Gegenseitigkeit beruht - das gilt in der Politik ebenso wie bei der Begegnung von Finanzbeamten und Bürgern." Im Finanzamt Hilden arbeiten 237 Beschäftgite. Zusätzlich werden dort aktuell 30 Nachwuchskräfte ausgebildet.   

An der „Woche des Respekts“ beteiligen sich alle nordrhein-westfälischen Landesministerinnen und Landesminister mit Aktionen und Veranstaltungen. Auch Sportler wie Speerwerferin Linda Stahl und Tischtennis-Ass Timo Boll oder Fernsehmoderatoren wie Nazan Eckes machen mit – unter anderem mit Video-Grußbotschaften, die auf der Internetseite www.respekt.nrw zu finden sind.

 

 

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