Steuererleichterungen für Betroffene der Unwetterereignisse vom 14./15. Juli 2021

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Gespeichert von Lea Veelker am 29. Juli 2021
Junger Mann steht bis zu den Waden auf einer überschwemmten Straße.

Steuererleichterungen für Betroffene der Unwetterereignisse vom 14./15. Juli 2021

Hier finden Sie Formulare, Anleitungen sowie den aktuellen Katastrophenerlass.

Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen kommt von den Unwetterereignissen vom 14./15. Juli 2021 betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft-, Umsatzsteuer-, Erbschaft-/Schenkung- und Grunderwerbsteuer für bis zum 2. Januar 2022 fällige Forderungen) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Betroffenen weitestmöglich aus. Für die Anträge stehen stark vereinfachte Formulare zum Download zur Verfügung.

Das Antragsformular zur Fristverlängerung für die zum 10. August 2021 und zum 10. September 2021 einzureichenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteuer-Anmeldungen finden Sie hier.

Für Betroffene gilt zudem: Für am 14./15. Juli 2021 „noch laufende“ Abgabefristen für Jahressteuererklärungen 2019, die von einer/einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe an das Finanzamt übermittelt werden, werden auf Antrag Fristverlängerungen bis zum 2. November 2021 gewährt.

Als Begründung reicht regelmäßig eine kurze Darstellung aus, weshalb die Unwetterereignisse im Juli 2021 eine pünktliche Zahlung bzw. eine pünktliche Übermittlung verhindert haben.

Informationen zur Wiederaufbauhilfe finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes.

Das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen" erreichen Sie unter 0211 / 4684 4994 (Mo.-Fr. 8-18 Uhr und Sa.-So. 10-16 Uhr).

Wichtige Information zu Spendenbescheinigungen

Für Ihre Einkommensteuererklärung benötigen Sie keine Spendenquittung, wenn Sie die Spende auf ein für die Unterstützung von Flutopfern eingerichtetes Sonderkonto einer juristischen Person des öffentlichen Rechts (wie z.B. Gemeinde, Stadt, Landkreis, berufsständische Kammer oder öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt) gezahlt haben. In diesen Fällen reicht der Überweisungsbeleg oder Ihr Kontoauszug. Gleiches gilt für Spenden auf ein Sonderkonto einer inländischen öffentlichen Dienststelle oder eines inländischen amtlich anerkannten Verbandes der freien Wohlfahrtspflege (wie z.B. das  Deutsche Rote Kreuz und viele weitere).
Unabhängig davon, gilt für Spenden an Gemeinden, Städte und Landkreise bis zur Höhe von 300 Euro stets der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Das heißt, dass dann ohne weitere Voraussetzungen immer der Kontoauszug oder Überweisungsbeleg genügt.

Bitte beachten Sie:

 

1. Schicken Sie den Antrag bitte per Post an Ihr zuständiges Finanzamt oder elektronisch über das jeweilige Kontaktformular. Dieses finden Sie auf der Seite Ihres Finanzamts unter "Kontakt".

2. Bitte beachten Sie, dass das von Ihnen ausgefüllte und unterschriebene Dokument vollständig hochgeladen ist, bevor Sie es absenden.

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