Bedingungen für die Kfz-Versteigerung

Bild des Benutzers OFD
Gespeichert von OFD am 30. März 2016
Paragraphenzeichen auf Geldscheinen
27. Juni 2018

Versteigerungsbedingungen Kfz

Die Versteigerung wird unter folgenden Bedingungen durchgeführt:

Druckversion

1.    Bei den Kraftfahrzeugen handelt es sich um ausgesonderte landeseigene Kraft­fahrzeuge, deren Betrieb unwirtschaftlich geworden ist. Die Kraftfahrzeuge wer­den unter Ausschluss jeglicher Rechte des Käufers wegen Sach- oder Rechts­mängeln versteigert. Wesentliche Sachmängel und Gesamtfahrleistung werden ohne Gewähr so in der Objektbeschreibung am Fahrzeug bekannt gegeben, wie sie von den abgebenden Dienststellen bei der Übergabe der Kraftfahrzeuge zur Versteigerung mitgeteilt worden sind. Beim Ausruf durch den Auktionator werden diese Angaben nicht nochmals bekannt gegeben. Die Angaben dieser Mängel bedeutet nicht, dass das Kraftfahrzeug im Übrigen mängelfrei ist.

2.    Die Kraftfahrzeuge werden in der Aushangliste und der am Kraftfahrzeug befestig­ten Objektbeschreibung übereinstimmend mit einer Nummer gekenn­zeichnet. Die Fahrzeugdaten ergeben sich nur aus der Objektbeschreibung am Fahrzeug.

3.    Beschädigungen an den Kraftfahrzeugen und Diebstähle werden straf- und zivil­rechtlich verfolgt; außerdem wird der Betreffende von weiteren Versteigerungen ausgeschlossen.

4.    Gesteigert wird bei einem Mindestgebot
       bis         250,-- EURO           mit jeweils      10,-- EURO
       bis         500,-- EURO           mit jeweils      25,-- EURO
       bis      5.000,-- EURO          mit jeweils      50,-- EURO
       über   5.000,-- EURO          mit jeweils    100,-- EURO
       Der Zuschlagsbetrag ist der Endpreis. Besondere Gebühren und Umsatzsteuer wer­den nicht erhoben.

5.    Die Kraftfahrzeuge werden bei der Versteigerung nicht vorgeführt. In der Objekt­beschreibung wird vermerkt, ob das Kraftfahrzeug fahrbereit ist. Wegen mehrerer Diebstähle von Fahrzeugteilen und Zubehör bei früheren Versteigerun­gen werden nur noch verschlossene Fahrzeuge versteigert.

6.    Der Ersteigerer hat nach dem Zuschlag am Versteigerungstisch durch Vorlage eines gültigen Personalausweises oder eines gültigen Passes (bei Staatsangehörigen aus Ländern, die nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehören, nur in Verbindung mit einer Meldebestätigung) seinen Namen und seine Anschrift anzugeben und den Kaufvertrag zu unterschreiben. Hiermit wird gleichzeitig das Einverständnis zur Verarbeitung und Speicherung dieser Daten gemäß EU-Datenschutz-Grundverordnung und Datenschutzgesetz NRW, sowie die Kenntnisnahme der ausgehängten Datenschutzhinweise bestätigt. Führerscheine, Kreditkarten oder ähnliche Papiere werden in diesem Zusammenhang nicht akzeptiert. Der Ersteigerer erhält am Versteigerungstisch eine Karte mit der Kaufvertragsnummer. Diese Karte legitimiert den Ersteigerer bzw. eine vom Ersteigerer beauftragte Person, das Fahrzeug zu bezahlen und die Fahrzeugunterlagen in Empfang zu nehmen. Der Verlust der Karte vor der Bezahlung des ersteigerten Fahrzeuges ist den Kassenmitarbeitern sofort anzuzeigen. An der Kasse ist der Kaufpreis durch Bar- oder Kartenzahlung zu begleichen. Hinweise: Akzeptiert werden Girocard (Electronic Cash, ausschließlich mit PIN) und Kreditkarte (nur Visa und Mastercard). Bei beabsichtigter Kartenzahlung ist zuvor der persönliche Verfügungsrahmen für die jeweilige Karte mit der kartenausgebenden Bank abzustimmen. Scheitert die Kartenzahlung aufgrund eines nicht ausreichenden Verfügungsrahmens, so ist der Kaufpreis bar zu begleichen. Der Kaufpreis ist in jedem Fall spätestens 60 Minuten nach Beendigung der Versteigerung zu entrichten. Eine spätere Bezahlung ist ausgeschlossen! Die Ersteigerung eines Fahrzeugs ohne Bezahlung unter den vorstehenden Bedingungen kann zum Ausschluss des Betreffenden von weiteren Versteigerungen führen.

7.    Die Versteigerung wird durch den Auktionator beendet. Ein zweiter Ausruf erfolgt grundsätzlich nicht. Ein Erwerb von Kraftfahrzeugen vor der Eröffnung oder nach Beendigung der Versteigerung ist nicht möglich.

8.    Bei Verlassen des Geländes mit dem Kraftfahrzeug hat sich der Erwerber bei Auffor­derung durch die Angehörigen der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen mit der Eigentumsbescheinigung als Eigentümer auszuweisen. Die Ersteigerer sind außerdem verpflichtet, sich auf dem Gelände jederzeit auf Verlangen der Ange­hörigen der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen als Eigentümer auszuweisen.

9.    Für die erworbenen Kraftfahrzeuge wird keine Haftung übernommen. Mit der Über­gabe des Kraftfahrzeugbriefs und der Eigentumsbescheinigung geht das Eigentum an dem ersteigerten Fahrzeug und die Gefahr (Beschädigung, Unter­gang etc.) auf den Erwerber über.

10.  Die erworbenen Kraftfahrzeuge sind spätestens bis zum nachfolgenden Freitag, 15.30 Uhr, abzuholen. Anderenfalls werden Standgebühren in Höhe von 8,-- EURO je angefangenem Tag, beginnend mit dem Samstag, erhoben. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist eine Abholung nicht möglich. Die Stand­gebühren müssen durch Bareinzahlung vor Ort entrichtet werden. Nur unter Vorlage der Eigentumsbescheinigung kann das Kraftfahrzeug abgeholt werden.

11.  Kraftfahrzeuge dürfen die Versteigerungshalle mit eigener Kraft nur mit einem gültigen Kennzeichen verlassen. Nach Beendigung der Versteigerung dürfen sich nur noch Personen in der Halle aufhalten, die ein erworbenes Fahrzeug bezahlen oder abholen wollen. Alle anderen Personen haben die Halle nach Beendigung der Versteigerung unverzüglich zu verlassen. Das Abstellen von ersteigerten Fahrzeugen auf dem gesamten Gelände der DIBAG Industriebau GmbH, Königsberger Straße 100, ist nicht zulässig. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden abgeschleppt und der Erwerber wird für die anfallenden Kosten haftbar gemacht.
 
Für das Finanzministerium
des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen
 

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Kontakt

KEINE ERGEBNISSE

Verwandte

Inhalte

Verwandte

Themen

Information

Downloads

KEINE ERGEBNISSE

Links

Zum Thema

Information

Karte